Vízügyi Közlemények, 1970 (52. évfolyam)
4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók
(22) 2. Dr. L. Ivicsics: Ermittlung der freizuhaltenden Geländestreifen im Deiehvorland (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 111) Vom ungarische Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung wurde über die Nutzung der Überschwemmungsgebiete der Flüsse eine Verordnung erlassen, in der auch Bestimmungen über den freizuhaltenden Geländestreifen enthalten sind. Zur Ermittlung der Form und der Abmessungen dieses Geländestreifens wurden aero- und hydrodynamische Modelle im Maßstab 1:2880 einer 10 km langen Strecke der unteren Donau (unterhalb von Baja) gebaut. Fünf verschiedene Anordnungen wurden untersucht (Bild 1 ). Gegenüber der bestehenden Verhältniße (Bild 3) erwies sich die in Bild 2 dargestellte Anordnung als die günstigste. Zwecks Ermittlung der Ströniungsverliältniße bei hohen Wasserständen sollten ähnliche Modellversuche für die anderen Strecken der Donau und sogar für die anderen Wasserläufe in Ungarn angestellt werden. 3. F. Papfalvy : Erfahrungen mit radiometrischen Dielite- und Feuclitemessuiigen |m Wasserhau (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 117) Im ungarischen Wasserbauwesen werden seit 1964 in zunehmendem Umfang radiometrische Messgeräte zur Dichte- und Feuchtemessung eingesetzt [1], [2]. Wasserbauliche Erdbauwerke werden im Laufc der Bauausführung mit Hilfe der Oberflächensonde des vom Forschungsinstitut für Eisenbahnwesen entwickelten Gerätes auf ihre Dichte geprüft. An einem Bauvorhaben wurde die Dichte parallel zu den radiometrischen Messungen auch mit Hilfe von herkömmlichen Ausstechzylindern geprüft ( Bild 1 ). Dichtemessungen in bestehenden, älteren, oder neueren Erdbauwerken werden mit Tiefensonden in verrohrten, mit Handbohrgeräten abgeteuften Bohrlöchern durchgeführt. Die Messergebniße werden in anschaulichen Diagrammen dargestellt (Bild 2). Das radiometrische Verfahren eignet sich auch für Messungen in veränderlich geschichteten Böden, wo die herkömmlichen Verfahren der Feuchte- und Dichtemessung nicht imstande sind die tatsächlichen Werte zu ermitteln (Bild 3). Die radiometrischen Tiefensonden wurden auch bei Geländeversuchen im Interesse der LIochwasserschutz-Forschungen erfolgreich eingesetzt. Hier wurde ein von den Hochwasserdämmen umschlossenes Becken von rund 25 000 m 3 Inhalt geschaffen, in dem künstliche Hochwasserwellen hergestellt wurden, wobei die Dichte und Feuchte der Dammkörper laufend mit den Tiefensonden gemessen wurde. Während der bisher durchgeführten zwei Versuche deren jede ungefähr 3 Monate dauerte, wurden insgesamt rund 40 000 Dichte- und Feuchtewerte in den fest eingebauten Beobachtungsbohrungen ermittelt. Im Laufe dieser Versuche wurden auch Vergleichsmessungen zwischen den radiometrischen und den herkömmlichen Verfahren der Feuchteund Dichtemessung angestellt (Bild 4). Um ein Bild über die Genauigkeit, Zuverläßigkeit und Reproduzierbarkeit der radiometrischen Messungen zu gewinnen, wurde in einem Gebäude ein 5,5 m tiefes Bohrloch abgeteuft und darin eine große Zahl von Dichte- und Feuchtemessungen durchgeführt (Bild 5). Auf dem Gebiet der messtechnischen Entwicklungsarbeit konnte der Messbereich der Feuchtesonde durch Veränderung der Geometrie auf größere Bodenfeuchte-Werten erweitert werden (Bild 6). Für die Kalibration der Oberflächen-Dichtesonden wurden Beton Eichkörper mit verschiedenen Raumgewichten hergestellt. Die Kalibration der Tiefesonden erfolgt in einem ortsfest eingebauten Schichtmodell (Bild 7). Zur Steigerung der Einsatzbereitschaft der eine bereitere Verwendung im Wasserwesen vorgesehenen Geräte wurden verschiedene Änderungen vorgenommen, wodurch das Gewicht der Gerätesätze bedeutend verringert und die Leistungsfähigkeit der Oberflächensonden auf das Dopplete gesteigert werden konnte. INDEX 26 923 Vízügyi Közlemények 1970. 1. Kiadja a Lapkiadó Vállalat Budapest, VII., Lenin körút 9-11. Telefon: 221-285 Felelós: Sala Sándor igazgató 70.3728 Egyetemi Nyomda, Budapest. Felelős vezető: Janka Gyula igazgató