Vízügyi Közlemények, 1969 (51. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(117) Der Wasserverbrauch der Bewässerungsanlagen im Tisza Tal kann auf grund der Untersuchungen wie folgt gekennzeichnet werden: 1. Die Hälfte des Gesamtverbrauches während der Wachstumsperiode wird im allgemeinen in der maßgebenden Periode (Juli-August), und 85 bis 90% in der kenn­zeichnenden Periode verbraucht. Der Verbrauch in den beiden Monaten April und September beträgt insgesamt blos 10 bis 15%. 2. Die effektive Spitzenperiode in einem gewissen Jahr kann sich im Laufe der Monate Juli—August in beliebiger Zeit entwickeln, aber im Durchschnitt mehrerer Jahre tritt die Spitzenperiode „gewöhnlich" zwischen dem 21. Juli und dem 10. August ein. 20% des Gesamtverbrauchs der Wachstumsperiode fällt dieser Spize an. 3. Die Dauerganglinien des Tagesverbrauches einzelner Bewässerungsanlagen weisen den unterschiedlichen Nutzungsgraden der Flächen entsprechend, jährliche Schwankungen auf. Bei größeren Oberflächen sind die Dauerganglinien ausgegliche­ner, die Zeitdauer der größeren Verbrauche ist länger und die Kurven befinden sich höher. Kleinere Flächen zeigen eine größere Veränderlichkeit im Verbrauch, was auch durch die Zahl der betriebsfreien Tage zum Vorschein tritt. Der Wasserverbrauch einer Bewässerungsanlage läßt sich mit Hilfe von mehreren Dauergangslinien kenn­zeichnen. 4. Die Dauerganglinie der kennzeichnenden Periode kann jene der Wachstums­periode entsprechend ersetzen, da der Verbrauch in den Monaten April und September blos die Dauer der niedrigen Verbrauche steigert. Die Dauerganglinie der Wachstums­periode kann als die Hüllkurve der entsprechenden Linien der kürzeren Perioden aufgefasst werden. 5. Die täglichen Höchstwerte des Wasserverbrauches im Gegenstandsjahr weichen in den einzelnen Bewässerungsanlagen, ungeachtet des Nutzungsgrades der bebauten Fläche, nur unbedeutend voneinander ab, jedoch sind sie in jedem Fall von einer sehr kurzen Dauer. Hingegen zeigen sich in den Dauerwerten der anderen großen Verbrauchsraten bedeutende Abweichungen. 6. Der mittlere Verbrauch (Qfso%) in der Wachstumsperiode kann mit 20 bis 50% von Qf max angesetzt werden. Die höheren Prozentwerte gehören zu größeren Flächen. 7. Über die Form und Zahlenwerte der Dauerganglinien geben die Abbildungen 2 bis G Auskunft. 8. Die Schwankung des Verbrauches in der Spitzenperiode kann mit Hilfe der Ungleichförmigkeitszalil gekennzeichnet werden, die im verkehrten Verhältnis zu der Größe der angeschlossenen, mit Wasser versorgten Fläche steht ( Abb. 8). Die oben angeführten Kennwerte ermöglichen eine zweckmäßige Weiterent­wicklung der Wasserwirtschaft und die gesunde Lösung einiger, mit der Errichtung und Betriebsführung von Bewässerungsanlagen zusammenhängenden Fragen. Die Wasservorräte und Bedarfe sollen zweckmässig auf Grund der massgebenden Periode gegenübergestellt werden. Bei der Bemessung der einzelnen Elemente des Verteilernetzes soll der Durchfluss unter Berücksichtigung der Ungleichförmigkeit gewählt werden. Die Verbrauchsschwankungen sind auch bei der Bemessung der verschiedenen Regulierungs- und Messbauwerke in Betracht zu ziehen. DER GEGENWÄRTIGE STAND DER KARSTWASSERFORSCHUNG IN UNGARN Dr. Böcker, T., Bergbau-Ing. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 485.) Die Karstwasserforschung in Ungarn ist eng mit der Praxis verbunden. Die Menge des an die Oberfläche geförderten Karstwassers betrug in 1959 und 1965 folgende Werte (in Mio. m 3): Grubenwasser 87 und 201, Trink- und Brauchwasser: 60 und 65, Heil- und Thermalwasser: 64 und 39. Die entsprechenden Zahlenwerte

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