Vízügyi Közlemények, 1969 (51. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(83) Wasserqualität für die Stromlinie und für zwei ufernahe Stellen gezeichnet. Aus diesen Kurven geht eindeutig die grössere ölverunreinigung am linken Ufer hervor, was auf die ölhaltigen Abwässer eines Betriebes und auf die Nähe eines Ölhafens zu­rückzuführen ist. Daraus geht hervor, dass repräsentative Wasserproben zweckmäs­sig der Stromlinie entnommen werden müssen. Die qualitative Bestimmung der verschiedenen Öisorten wurde durch thermoanalitysche Messungen durchgeführt. AKTUELLE FRAGEN BEI DER REINIGUNG INDUSTRIELLER ABWÄSSER von E. Dobolyi, Gy. Mucsy, Frl. E Tookos, L. Vermes (Der ungariche Text befindet sich auf Seite 378) Die jährliche Zuwachsrate der industriellen Produktion in Ungarn betrug während den letzten anderthalb Jahrzehnten im Mittel 20%. Die Menge der industriel­len Abwässer stieg im entsprechenden Verhältnis an und in der Zukunft ist ein weite­rer Anstieg zu erwarten. Eine Lösung der Frage der industriellen Abwässer kann zum Teil durch innerbetriebliche Massnahmen, wie z.B. durch die Einführung entsprechen­der Fertigungstechnologien, die eine Verringerung der anfallenden Abwassermengen gewährleisten, durch rationale Wasserbewirtschaftung, durch Rezirkulation und durch wirksame Abwasserreinigung herbeigeführt werden. Unter günstigen geogra­phischen Bedingungen können aber — nach entsprechender Vorbehandlung — die Wirtschaftlichkeit durch Anschluss von Wohnsiedlungen an die Reinigungsanlage noch weiter gesteigert werden. Wegen den obenerwähnten Erwägungen werden in der Zukunft regionale Reinigungsanlagen, an die eine ganze Gebietseinheit ange­schlossen werden kann, zunehmend an Bedeutung gewinnen. Für eine wirksame Lösung der Abwasserprobleme in der Industrie wäre es anzu­streben, dass verschiedene Industriezweige selbst die ihren Eigenschaften am besten angepassten Richtlinien für die Wasserbewirtschaftung und Abwasserreinigung erarbeiten, die dann für die Planung der Abwasserreinigung einzellner Betriebe heran­gezogen werden können. Die zweckmässige Erarbeitung von Planungsgrundlagen und ein zielgerichtetes Versuchswesen stellen die Voraussetzungen für eine wirk­same Planung dar, da die Abwasserprobleme einzelner Betriebe starke Abweichun­gen von Literaturangaben aufweisen können. In Folgenden werden einige Gesichtspunkte dargelegt, die bei der Planung von wirksamen und wirtschaftlichen Reinigungsanlagen in der Lebensmittel- und Leicht­industrie beachtet werden müssen. Bei solchen Abwässern lässt sich das Problem der Reinigung und Beseitigung gemeinsam durch eine landwirtschaftliche Verwer­tung am günstigsten lösen, was auch mit einem bedeutenden wirtschaftlichen Nutzen verbunden sein kann. Abschliessend werden die mit einer landwirtschaftlichen Ver­wertung zusammenhängenden Fragen eingehend behandelt, mit besonderer Hinsicht auf die für eine Bewässerung erforderliche Qualität der industriellen Abwässer. PLANUNGSRUNDLAGEN FÜR REINIGUNGSANLAGEN NACH DEM BELEBTSCHLAMMVERFAHREN, ERMITTELT DURCH MODELLVERSUCHE von Dr. I'. Farkas und Á. Németh (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 395) Die Grundlagen für die Planung von Reinigunsanlagen nach dem Belebt­schlammverfahren werden durch Ermittlungen an Ort und Stelle und mit Hilfe von Mo­dellversuchen bestimmt. Die wichtigsten dieser Grundlagen sind die in der Zeiteinheit anfallenden Abwassermengen, deren in BSB- und in CSB gemessene Konzentra-

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