Vízügyi Közlemények, 1969 (51. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(28) bloss das Ergebnis der wasserwirtschaftlichen Bilanz betreffen, sondern auch eine weitere Verbesserung des Bilanzierungsverfahrens ermöglichen. Die vorliegende Ab­handlung soll deshalb bloss als eine Momentaufnahme betrachtet werden, die den augenblicklichen Stand der auf diesem Gebiet in Polen laufenden Untersuchungen darstellt. Beitrag zu dem Artikel ,,Betrachtungen über die wasserwirtschaftliche Bilanzierung in Polen" von A. Philipkowskij. Csermák, В., Dipl.-Ing. und Domokos, M., Dipl.-Ing. (Forschungsanstalt für Wasserwirtschaft, Budapest) Die mit der Bewirtschaftung der Wasservorräte zusammenhängenden theore­tischen Fragen wurden in der Fachliteratur kaum behandelt. Deshalb wurde in 1966 zwischen dem Institut für Wasserwirtschaft in Warschau ( Instglut Gospodarki Wod­nej, 1GW ) und der Budapester Forschungsanstalt für Wasserwirtschaft ( VI TU KI ) ein regelmässiger Erfahrungsaustausch in Wege geleitet. Der Verfasser der Veröffent­lichung, A. Philipkowskij ist Leiter der Gruppe für Computeranwendungen im Warschauer Institut. Das Ziel des folgenden Beitrages ist in erster Linie die Erläuterung der Zusam­menhänge zwischen der polnischen und ungarischen Modelle der Wasserbilanz für die an der Wasserwirtschaft interessierten ungarischen Fachleute. Die von A. Philipkowskij mit den Gin. (1) und (2) bestimmte wasserwirtschaft­liche Bilanz bedeutet in der ungarischen Auffassung eine auf das zu dem (n + i)-ten Querschnitt gehörenden Einzugsgebiet und auf die j-te Periode bezogene, konkrete zusammenfassende Wasserbilanz, deren (Вф Ergebnis (das freie W Tasserdargebot, bzw. der ungedeckte Wasserbedarf) als die algebraische Summe der durch einzelne Werte bestimmte Bilanz-Elemente ermittelt wird. Die ungarischen und polnischen Auffassungen bezüglich der konkreten, zusam­menfassenden Wasserbilanz stimmen im wesentlichen selbstverständlich vollkom­men überein. Formell bestehen jedoch — auch abgesehen von der unterschiedlichen Bezeichnung der Bilanz-Elemente — gewisse Abweichungen. Es ist ferner offensichtlich, dass der Matrix В im dritten Abschnitt des Aufsatzes von Philipkowskij in der ungarischen Praxis eine als „doppelte Wasserbilanzreihe" bezeichnete Wasserbilanz-Kombination darstellt. Dieses Wasserbilanz-Modell wird von Philipkowskij zur volkswirtschaftlich op­timalen Dimensionierung von Speichersystemen herangezogen. (Das Verfahren lässt sich leicht zur Dimensionierung gesamter Wasser-Ergänzungssysteme verallgemei­nern.) Dieses Verfahren ist nicht nur in der ungarischen Wasserwirtschaft neu, son­dern es dürfte überall als Muster angesehen werden. Der theoretische Wert bleibt unberührt von der Tatsache dass sich die Kostenfunktionen (A' kV|(),D) die mit Hilfe von wirtschaftlichen Berechnungen zu ermitteln sind, und deren Vorhandensein im Interesse der Lösbarkeit des Problems angenohmen werden muss, zur Zeit im Allge­meinfall noch nicht mit ausreichender Genauigkeit aufgestellt werden können. Das Verfahren von Phitipkowsky erscheint uns deshalb besonders wertvoll, weil dadurch ein theoretisch exaktes, übersichtliches Verfahren gegeben wird zur Lösung eines der Hauptprobleme auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft, nämlich zur Bemessung der volkswirtschaftlich optimalen Wasser-Ergänzungssysteme, wodurch das Gleich­gewicht der Wasserbilanz hergestellt werden kann. Obwohl man bei der konkreten Anwendung mit Schwierigkeiten rechnen muss, bedeutet das Verfahren einen wesent­lichen Beitrag zur Gestaltung einer zielbewussten wasserwirtschaftlichen Anschauung bei den Fachleuten. Abschliessend wird eine Verfeinerung des polnischen Wasserbilanz-Modells vor­geschlagen. Im Verfahren sollte dementsprechend das in der ungarischen Praxis allgemein angewandte Prinzip der Wassermangel-Toleranz berücksichtigt werden. Das polnische Verfahren beruht nämlich auf der (unausgesprochenen) Annahme dass sämtliche Wassermängel der verschiedenen Verbraucher restlos und unbedingt behoben werden müssen, d. h., eine auch vorübergehende Begrenzung der Wasser­abgabe an die verschiedene Nutzungen ist unzulässig. Die ein optimales Speichersy­stem darstellende Wertgruppe V u V 2, ... , V p kann nur aus den Lösungen gewählt werden, die diese grundsätzliche Annahme befriedigen. Es dürfte auch ohne einer weiteren Beweisführung klar stehen, dass eine solche Lösung im volkswirtschaft­lichen Sinne kein Optimum darstellt. Um dies zu finden muss auch der tatsächliche Wert des Verlustes angesetzt werden, der dann ensteht, wenn ein Bedarf nicht

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