Vízügyi Közlemények, 1969 (51. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(29) vollständig und zu jeder Zeit befriedigt wird. Der Vorschlag besteht somit grund­sätzlich darin, dass nicht nur die Bedingung (4) sondern auch eine zusätzliche Bedingung (4') befriedigende Mátrixé A = (я; Ы) in die Untersuchung einbezogen wer­den, und das Speichersystem durch Minimalisierung der Funktion (5"), an Stelle der Funktion (5) bemessen wird. Das dem Vorschlag entsprechend abgeänderte Verfahren würde einen erheblich gesteigerten Aufwand an Rechenarbeit erfordern, da gegenüber dem beschriebenen Verfahren eine bedeutend grössere Zahl der Malrixen A in Ansatz gebracht werden müsste. Da jedoch auch zum ursprünglichen Verfahren der Einsatz eines elektroni­schen Computers erforderlich wird, dürfte eine gesteigerte Rechenarbeit keine prak­tischen Schwierigkeiten mit sich bringen. Demgegenüber steht, dass das Verfahren durch die vorgeschlagene Verbesserung den Anforderungen der Praxis besser ange­passt wird, und auch theoretisch betrachtet das Verfahren erweitert. HYDRAULISCHE EINFLÜSSE AUF DIE STABILITÄT VON UFERBÖSCHUNGEN Vin Nagy, L., Dr.-Ing. (Der ungarische Text befinden sich auf Seite 22) Es wurden Untersuchungen über die Entstehung der Uferformen von Wasser­läufen in körnigen Böden angestellt und ein Bemessungsverfahren wurde entwickelt für die Berechnung der Stabilität von Böschungen unter Berücksichtung verschiede­ner hydraulischen Einwirkungen. Für die Form und geometrischen Abmessungen von aus körnigen Böden beste­henden Ufern sind — ausser den charackteristischen Bodeneigenschaften — die Was­serbewegungen verschiedener Richtung und Geschwindigkeit massgebend. Die hydraulischen Einwirkungen die für die Stabilität der Uferböschungen von Bedeutung sind werden in drei Gruppen gegliedert behandelt, nämlich als — zur Uferlinie parallele, — zur Uferlinie senkrechte, oder annähernd senkrechte, und — aus der Böschung heraustretende Wasserbewegungen. Die durche eine grosse Zahl von Versuchen unterstützte Forschung erstreckte sich auf das Bettmaterial der ungarischen Donaustrecke, auf die Körnungen mit einem mittleren Durchmesser D k = 20 bis 0,2 mm. Die Wichtigkeit der genauen Ermittlung der grundlegenden Eigenschaften der Böden — Kornverteilung, Dichte, Reibungswinkel unter Wasser — durch öfters widerholte Untersuchungen wird betont. Zur Uferlinie parallele Wasserbewegungen werden in erster Linie bei der Unter­suchung von Geschiebebewegungen berücksichtigt. Es wird jedoch hervorgehoben dass die aus der Literatur bekannten Formeln zur Ermittlung der kritischen, oder mittleren Geschwindigkeiten nur für horizontale, oder dem Sohlengefälle entsprechend gene­igten Bettflächen von Gültigkeit sind. Da aber an der Uferböschung je nach deren Neigung die Körner auch bei der selben mittleren Geschwindigkeit früher aus ihrer Ruhelage in Bewegung gesetzt werden als auf der Sohle, wird zur Berechnung der kri­tischen Fliessgeschwindigkeit ein Zusammenhang von der Form y k r = 8,25 cotge + y 0 empfohlen, wo о den Neigungswinkel der im Grenzgieichgewicht zwischen labilem und stabilem Zustand befindlichen Böschung, und v 0 eine Materialkonstante mit der Dimension von Geschwindigkeit bedeuten. Die zur Uferlinie senkrechten hydraulischen Einwirkungen und die aus der Bö­schung heraustretenden Wasserbewegungen sind jeweils mit einer Spiegelschwankung — im vorliegenden Fall mit einer Spiegelsenkung verbunden. Entweder wird die Spiegelsenkung durch eine hydraulische Einwirkung hervorgerufen, oder der Aus­tritt des Wassers aus der Böschung erfolgt als eine Konsequenz der Spiegelsenkung.

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