Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

(4 3) nen die den Sollwert erreichen entsprechen dem Weltniveau, andere dürfen nicht ab­genommen werden. — Bei dem Vergleich gemessener Werte darf die Messgenauig­keit berücksichtigt werden. Maschinengewichte werden nach geringfügig abweichenden Gesichtspunkten beurteilt. Kleinere Abweichungen von den als Durchschnittswert zu betrachtenden Sollwerten können durch den jeweiligen Anwendungszweck der Pumpen (z. B. leichte Bewegbarkeit, schwere Betriebsbedingungen, usw.) in beiden Richtungen gerechtfertigt sein. Das Gewicht einer Pumpe kann als befriedigend angesehen werden wenn es binnen 10% des Sollwertes liegt. Bei der Beurteilung der Gewichte soll keine Ungenauigkeit der Messung berücksichtigt werden. BEMESSUNG DES QUERSCHNITTES VON VIERENDEELSCHEN ROHRBAUWERKEN UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DER SCHUBKRÄFTE A. Máthé, Dipl. Ing. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 540) Im Wasserbau werden Rohrbauwerke oft als geschlossene Mehrfeldrahmen mit Rechteckquerschnitt ausgebildet. Bei der statischen Bemessung wird der Querschnitt häufig ohne Berücksichtigung der Beanspruchungen in Längsrichtung bemessen und folglich ergeben sich für die mit den angreifenden äusseren Kräften im Gleich­gewicht stehenden Bodenreaktionen unterschiedliche Werte in Quer- und Längs­richtung. In Abweichung von diesem Brauch wird der Querschnitt unter Berück­sichtigung der in Längsrichtung wirkenden Beanspruchungen untersucht. Die Grösse der Bodenreaktion wird während der Untersuchung in Längsrichtung ermittelt. In der Umgebung des untersuchten Querschnittes wird aus dem Tragwerk ein Abschnitt von der Länge AI herausgegriffen und sämtliche innere und äussere Krafteinwirkungen werden bestimmt. Der Träger wird ausser der Last und der Bodenreaktion auch von einer, die im Querschnitt wirksamen Kräfte beeinflussender Schubkraft angegriffen. Die auf den Träger von der Länge AI einwirkenden Last, Bodenreaktion und Schubkraft bilden ein Gleichgewichtssystem. Unsere Aufgabe besteht in der Ermittlung der Schubkraft. Diese wird durch die in Längsrichtung wirkende Biegung und die im Querschnitt wirksame Torsion verursacht. Die aus der Biegung herrührende Schubkraft wirkt auf die Stiele ein und die im i-ten Stiel wirkende Schubkraft ist ZjVb wo v 0j die Dicke des i-ten Stieles, 2 yo die Gesamtdicke sämtlicher Stiele, Q die re­sultierende Last, R diejenige der Bodenreaktion bedeuten. Die Last, die Bodenreaktion und die mit Hilfe der obenstehenden Formel errechnete — aus der Biegung stammende — Schubkraft bilden kein geschlossenes Kraftsystem sondern sind einem Torsionsmoment M c s gleichwertig. Zur Berechnung der durch das Torsionsmoment M c s verursachten Schub­kräfte schreibe man die Bredtsche Formel I — Gl. (6) — an. Die Summation soll sich auf n Zellen erstrecken. Die Bredtsche Formel II soll nun — Gl. (7) — für die i-te Zelle angeschrieben werden. Durch Anwendung des geschlossenen Integrals auf die selbe Zelle ergibt sich Gl. (7a). Die Zahl der möglichen Gleichungen (7a) stimmt mit jener der Zellen überein und so stehen, zusammen mit Gl. (6), genau soviel Gleichungen zur Verfügung, wie die Zahl der Unbekannten und In der Kenntnis der Schubflüsse U erhält man die aus der Torsion herrührende Schubkraft indem man den Schubfluss mit der jeweiligen Stiellänge multipliziert. Die gesamte Schubkraft setzt sich aus den durch Biegung und Torsion verur­sachten Teil-Schubkräften zusammen. Sind die Schubkräfte bekannt, so können die auf den Querschnitt einwirkenden Beanspruchungen ermittelt werden.

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