Vízügyi Közlemények, 1967 (49. évfolyam)
4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók
(4 3) II. Bewegliehe Wassernormen In Jahren grosser Ernteerträge übertrifft nach Forschungen des Verfassers die Winterfeuchte den Mittelwert mindestens unt 30% und steht im Verhältnis 1,6: 1 zur Sommerfeuchte. Eine Untersuchung der letzten 90 Jahre zeigte das selbe Verhältnis zwischen Winter- und Sommerfeuchte auch für Jahre mit einem durchschnittlichen Ernteertrag ( Abb. 7). Abb. 8 erleichtert die Zerlegung der Wachstumskurve in ihre Komponenten. Das spezifische Maximum der Winterspeicherung fällt auf die Zeit von Ende Oktober bis Anfang Dezember ( Abb. 9). Die gespeicherte Feuchte wird von der Pflanze in umgekehrter Reihenfolge verbraucht ( Abb. 10). Die mit 1 und 2 bezeichneten Feuchtemengen werden am längsten gespeichert, diese enthalten die meisten Nährstoffe und werden von den Pflanzen während der Reife und der unmittelbar vorangehenden Periode nutzbar gemacht. Dies beträgt die Hälfte der verbrauchten Gesamtfeuchte und wird während der Hälfte der Wachstumsperiode verbraucht. Wird z. B. zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember zusätzlich 100mm Feuchte gespeichert, so verschiebt sich dieses Verhältnis ( Abb. 11 ). Den Versuchen zu Folge kann eine über 100 mm hinausgehende Speicherung nicht gerechtfertigt werden. Wie aus der Polygonlinie der Sommerfeuchten ersichtlich ist die Ordinatendifferenz zweier beliebigen Punkten veränderlich. So wird z. B. dem 100-Tage Mais 23 mm, dem herkömmlichen Mais 27 mm Feuchte durch die Natur zur Verfügung gestellt. Diese Feuchtemengen entsprechen 15, bzw. 17% der Winterfeuchte. Bei durchschnittlichen und besseren Ernteertägen hängt der Feuchtebedarf im Sommer von der Winterfeuchte ab. Diese Gesetzmässigkeit stellt das Grundprinzip der beweglichen Wassernormen dar. Wird in den vorgesehenen Zeitpunkten der Bewässerung die notwendige Feuchte von der Natur zur Verfügung gestellt, so wird eine Wasserabgabe überflüssig, wenn nicht, so muss der Pflanze Wasser zugeführt werden. Abb. 13 veranschaulicht die vorgesehene Bewässerung für Mais, während aus Abb. 14 die Verwirklichung des Bewässerungsplanes ersichtlich ist. Es wurden 5 Bewässerungen vorgesehen und die notwendigen Feuchtemengen wurden den Ordinatenverhältnissen der dargestellten Transpirationskurve entsprechend angenommen. Unter der Annahme durchschnittlicher Feuchtewerte für den Winter und den Sommer wurde die Winterfeuchte durch 100 mm Speicherung ergänzt. Es ist zu erwähnen, dass sich das Verfahren für Pflanzen mit tiefen Wurzeln anwenden lässt. Die zwei grundlegenden Fragen der Bewässerung nach dem Zeitpunkt und der Menge der Wasserabgabe werden somit beantwortet. KENNWERTE FÜR DIE BEURTEILUNG VON BE- UND ENTWÄSSERUNGSPUMPEN Dr. S. Hajdú und Gy. Szalay, Dipl. Ing. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 522) Drei Kennwerte, der Wirkungsgrad, das Gewicht und die Saughöhe werden als Grundlagen für die Beurteilung von Kreiselpumpen vorgeschlagen. Diese lassen sich nähmlich mit den drei wichtigsten maschinenbaulichen Kostkomponenten, wie Betriebskosten, Anschaffungspreis und Investitionskosten, die die Wirtschaftlichkeit einer Pumpenanlage wesentlich beeinflussen, verbinden. Ausser der Bestimmungsart obiger Kennwerte werden für diese Rieht-, bzw; Sollwerte in Abhängigkeit der grundlegenden Maschinenangaben (Fördermenge, spezifische Drehzahl, Schaufelrad Durchmesser, usw.) angegeben. Diese Sollwerte — Standardé — lassen sich unmittelbar zur Beurteilung der Pumpen heranziehen. Die Sollwerte für Wirkungsgrad und Saughöhe bedeuten Mindestwerte. Das dadurch abgesteckte Niveau entspricht den international üblichen Anforderungen, die mit sorgfältiger Herstellung befriedigt werden können. Im Fall von garantierten, oder Katalogwerten müssen der Wirkungsgrad und die Saughöhe ohne Berücksichtigung einer Toleranz mit den hier angeführten Sollwerten verglichen werden. Maschi-