Vízügyi Közlemények, Kivonatok, 1965

1. Az 1965. évi dunai árvíz - 1.1. Body K.-Csoma J.-Károlyi Z.-Szilágyi J.: Az 1965. évi dunai árvíz hidrológiai okai és lefolyása

(78) 3.2 DIE ABWEHRMASSNAHMEN IN DER KLEINEN SCHÜTTINSEL (SZIGETKÖZ) UND IN RAUM VON KOMAROM Dipl. Ing. В. Bencsik (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 167) Die vorliegende Studie berichtet über die Abwehrarbeiten gegen das Hochwasser im sogen, nordpannonischen Abschnitt der Donau, dem Sektor Staatsgrenze bis zur Mündung der Eipel (Ipoly). Sie beschränkte sich auf das rechte Ufer der Donau , bzw. auf das Mündungsgebiet der rechtsuf­rigen, zurückgestauten Nebenflüsse. Die Länge der Donaudeiche ist auf dieser Strecke zwischen den Stromkilometern 1650—1708 81 km und ent­lang der Nebenflüsse 391 km. Die Grösse des eingedeichten Gebietes liegt bei 225 000 ha. Über das Hochwasser soll — entsprechend Tabelle I und Bild 3 — vorausgeschickt werden, dass es an Dauer alle bisherigen weit übertraf, obwohl stromauf von Dunaremete seine Höhe unter dem bisherigen Maxi­mum blieb. Unterhalb dieser Gemeinde überragte es jedoch sowohl an Pegelstände, wie auch in seiner Dauer alle bisherigen Hochfluten. Kapitel 1 beschreibt die Abwehrmassnahmen in der Kleinen Schüttinsel (Bild 1), die am rechten Donauufer zwischen dem am oberen Ende abgesperrten Moson-Donauarm und der grossen Donau liegt. Der Boden unter den Deichen besteht aus einer 100—200 mächtigen wasser­führenden sandigen Kiesschicht, über der eine nur wenige Meter starke halbdurchlässige Deckschicht liegt. Die Deiche wurden auf dieser Deck­schicht erbaut (Bild 2). Deshalb bestand während der ganzen Hochwasser­gefahr die Hauptaufgabe darin, die Stabilität der schwachen Deckschicht zu gewährleisten und zu sichern. Die Abwehrmassnahmen bestanden teils in der Abstützung der Deichfüsse an der Luftseite, teils im Kampf gegen aufbrechende Sandquellen. Kleinere Quellen entstanden zu Hunderten entlang der Deiche; sie wurden mit Gegendruckbecken aufgefangen, die aus Sandsäcken (Bild 6) an jenen Stellen, wo keine im voraus errichteten Fangdämme gebaut worden waren (Bild 5), rasch gelegt werden konnten. Kapitel 2 beschreibt den Deichschutz im Abschnitt zwischen der Mündung des Moson-Donauarmes und der Eipel (Ipoly). An den Stellen, wo sich kein Steilufer befindet, werden die tief gelegenen Landstriche durch Hochwasserdämme geschützt. Im Raum von Komorn (Komárom) bildeten der Schutz der Eisenbahnlinie (Bild 7) und der Strasse Budapest — Wien (Bild 8), ferner die Abwehrarbeiten gegen Überflutungen an den einmündenden Bächen die grössten Anstrengungen und Schwierigkeiten. Im 3. Kapitel sind die Erfahrungen gesammelt und ausgewertet. Dabei wird darauf hingewiesen, wie gut sich die an der Luftseite angelegten Verstärkungen aus Kiespackungen (zur Stabilisierung der Deichfüsse) und das System der Gegendruckbecken (zur Wahrung der Stabilität des Bo­dens unter dem Deich) bewährt haben,

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