Vízügyi Közlemények, Kivonatok, 1965

1. Az 1965. évi dunai árvíz - 1.1. Body K.-Csoma J.-Károlyi Z.-Szilágyi J.: Az 1965. évi dunai árvíz hidrológiai okai és lefolyása

m з.з DER HOCHWASSERSCHUTZ IN ABSCHNITT UM BUDAPEST Dipl. Ing. F. Benkovits und Dipl. Ing. Gy. Töröcsik (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 181) Zum Abschnitt ,,Mittlere Donauniederung" gehört eine Schutzlinie, die sich am linken Ufer der Donau von der Ipolymündung bis Dunaföldvár und am rechten ebenfalls von der Ipolymündung bis zur Mitte der Csepel­Insel unterhalb von Budapest mit einer Gesemtlänge von 212 km erstreckt. Er liegt zwischen den Stromkilometern 1708 bis 1560. Das eingedeichte Gebiet umfasst 89 000 ha (Bild 1). Die Hauptverteidigungslinie besitzt nicht überall die gleiche Sicherheit, sie befindet sich an manchen Stellen in mangelhaftem Zustand und ihr Ausbaugrad ist sehr unterschiedlich Das 1. Kapitel gibt eine allgemeine Beschreibung des ganzen Ab­schnitts und der einzelnen Teilabschnitte mit den für sie charakteristi­schen Arbeiten. Oberhalb Budapest mussten nur einige kleinere Niede­rungen geschützt werden; dasselbe gilt für das rechte Ufer stromab von Budapest, während das linke Ufer durch eine zusammenhängende Deich­linie gehalten wurde. Sie wird weiter südlich, gegenüber von Dunaföldvár von einem kurzen Steilufer begrenzt. Kapitel 2 bringte den Verlauf der Wassertände in der Tabelle I. Da das Hochwasser im Abschnitt oberhalb von Budapest das bischer höchste eisfreie Hochwasser von 1954 um 36—62 cm überstieg und damit gleich­zeitig auch den massgebenden höchsten Pegelstand, der vom eistreibenden Hochwasser bestimmt worden war, hinter sich liess, bzw. ihn annäherte, waren hier intensive Schutzmassnahmen notwendig. Im Sektor zwischen Budapest und Földvár ist der massgebende Pegelstand um 114—200 cm höher als das höchste eisfreie Wasser, also liegen auch die Dammkronen dementsprechend höher. Dies brachte es mit sich, dass hier nur gering­fügige Hochwasserschutzarbeiten durchzuführen waren. Kapitel 3 beschreibt die Durchführung der Abwehrarbeiten. Im er­wähnten Abschnitt begannen sie am 27.März und endeten am 12.Juni. Die Verfasser berichten über jeden Teilabschnitt gesondert und widmen dem Hochwasserschutz um Budapest ihre besondere Sorgfalt. Sie weisen auf die Mängel hin und auf die damit verbundenen Gefahren und wie diese überwunden worden waren. Das 4. Kapitel fasst die Angaben über die eingesetzten Arbeitskräfte, Maschinen, Material und die damit verbundenen Kosten zusammen. Kapitel 5 endlich zählt die gewonnenen Erfahrungen aus drei Ge­sichtspunkten auf: nämlich bezüglich der Abwehrarbeiten, der angewa«d­ten Verfahren und der Organisation.

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