Vízügyi Közlemények, Kivonatok, 1965

1. Az 1965. évi dunai árvíz - 1.1. Body K.-Csoma J.-Károlyi Z.-Szilágyi J.: Az 1965. évi dunai árvíz hidrológiai okai és lefolyása

(77) Kapitel 4 berichtet über den Einsatz der Maschinen. Es ist charak­teristisch für die Grösse der Abwehrmassnahmen, dass in der letzten Phase 350 ErdbaumAschinen, 1200 Transportfahrzeuge eingesetzt werden rars­ten, wobei insgesamt 40 000 t Bruchstein, 10 000 kg Kunststoffolie und 36 000 St. ,,Patria"-Stahlspundwände zur Anwendung gelangten. Einige, für die Abmessungen und den Umfang der Hochwasserschutzarbeiten charakteristischen Daten sind im Bild 3 enthalten. Im Zuge der Arbeiten wurde mit Erdbewegungen im Umfang von 1 100 000 m 3 Lokalisations- und Ringdeiche angelegt, die nicht mehr ent­fernt werden sollen. Die Technologie der Arbeit wurde durch ihre Natur und die naturbedingte Eile vorgeschrieben. Demzufolge erschienen am Arbeitsplatz zunächst die Arbeitsmaschinen für die Vorbereitungsphasen, und allmählich engänzte sich der Maschinenpark bis zur kompletten Anlage. Die Maschinen mussten oft von weit herbeigeschafft werden, doch konnte spätestens 24 Stunden nach einer Anordnung die Arbeit am ge­fährdeten Sektor aufgenommen werden. Natürlich sind in diesen Arbeiten die die unmittelbaren Abwehrmassnahmen darstellenden Arbeiten, wie beispielsweise das Füllen der Sandsäcke u. a., nicht enthalten. Die grösste Tagesleistung wurde am 1. Juni mit 42 000 m 3 Erdarbeiten erreicht, Kapitel 5 behandelt die Bereitstellung des Materials und den Trans­port. Die eingebauten 40 000 t Bruchsteine wurden aus den Steinbrüchen nördlich von Budapest unmittelbar auf dem Wasserwege und nur zu einem kleinen Teile per Achse befördert. Beim Transport mit dem Schiff stellten die Wälder irn Vorland, der zu schmale freie Geländestreifen entlang der Dämme und die zur Dammlinie senkrecht stehenden. Rampen schwer zu überwindende Hindernisse dar. Es wurden 4,2 Millionen Sandsäcke gefüllt und verlegt. Der Nachschub an Säcken verlief einwandfrei und auch die ,.Patria"-Spundwandbohlen, von denen 36 000 Stück eingerammt wurden, standen ohne Verzögerungen und stets rechtzeitig zur Verfügung. Kapitel 6 enthält unter a) die Nachrichtenübermittlung , b) den Infor­mationsdienst während des Hochwassers. Es stellt fest, dass sowohl der eigene Nachrichtendienst über Draht des Hochwasserdienstes, als auch die Informationsweitergabe über das Postnetz und über das UKW-Netz zufriedenstellend funktionierten. Besonders das letztere erwies sich als ausgezeichnet. Bild 4 zeigt das Schema der Rundfunksender. Besonders lobenswert war der durch den Wasserstandsdienst täglich regelmässig ver­öffentlichte hydrologische Informationsdienst, der Nachrichtendienst der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens, ferner der aussergewöhnlich gute Kontakt und Informationsaustausch mit den entsprechenden Stellen der benachbarten Donauländer. Kapitel 7 behandelt die Feststellung des entstandenen Schadens und den Wiederaufbau. Der unmittelbare Shaden betrug 366 Millionen Forint (Tabelle VII), die Kosten der Abwehrmassnahmen waren 350 Millionen und der Ausfall der Ernte 290 Millionen. Dies ist ein Gesamtschadeu von rund 1 Milliarde Forint für die ungarische Volkswirtschaft,

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