Vízügyi Közlemények, Kivonatok, 1965

1. Az 1965. évi dunai árvíz - 1.1. Body K.-Csoma J.-Károlyi Z.-Szilágyi J.: Az 1965. évi dunai árvíz hidrológiai okai és lefolyása

(78) freien Wasserspiegel und dem des Grundwassers mehr als 3,5 m betrug. Am 15. Juni, unmittelbar vor den Deichbrüchen, betrug die Anzahl der Sandquellen auf dem 114 km langen Dammabschnitt oberhalb der Váh­mündung entlang der Donau 2313, von denen 75% innerhalb von 10 m neben den Dammfüssen lag; es kamen jedoch auch Quellen in einer Ent­fernung von 350 m vor. Der erste Dammbruch erfolgte am 15. Juni bei Zitavská Tony, unter­halb der Váhmündung. Das Wasser überflutete ein Gebiet von 10 000 ha. Es kamen mehrere Gemeinden, Eisenbahnlinien und ein Teil des Strassen­netzes unter Wasser. Der Dammbruch, der schliesslich eine Breite von 80 m aufwies, war durch einen Grundbruch verursacht worden. Der zweite erfolgte am 17. Juni im Mündungsgebiet der Väh, etwa 31,7 km stromauf von Komarno bei der Gemeinde Cicov (Bild 3). Das Was­ser überflutete ein Gebiet von 55 000 ha. Ursache dieses Dammbruches, dessen endgültige Breite auf 77 m anwuchs, war die Erosion unterhalb des Dammkörpers, die durch eine Sandquelle hervorgerufen worden war. Die Höhe des Deiches betrug beim ersten Dammbruch 3 m, beim zweiten 5 m, während die Kronenbreite 7, bzw. 6 m, und die Breite am Deichfuss 26, bzw. 29 m war. Die Böschung betrug an der Wasserseite 1 : 3 und an der Landseite 1 : 2. Beim zweiten Dammbruch befand sieb an der Landseite ein 4 m breites Kiesbankett, das den Deichkörper zu verstärken hatte. Kapitel 3 beschreibt den Zustand nach den Deichbrüchen. Es befass* sich vor allem mit dem zweiten Deichbruch ausführlicher. Bild 4 zeigt den chronologischen Verlauf der Überflutung des geschützten Gebietes. Als wichtigste und dringendste Aufgabe galt die Verriegelung des Deichbruches, die dadurch sehr erschwert wurde, dass der Deich von der Wasserseite her wegen des Baumwuchses des Inundationsgebietes mit Schiffen nicht angenähert werden konnte; es musste zunächst ein Weg zu dem Deich freigesprengt werden, während der Verkehr auf den Deichen selbst schon wegen der regenreichen Witterung nach dem Dammbruch unmöglich geworden war. Zunächst musste die Strömung durch das Ver­senken von 7, mit Steinen beladenen Schleppern umgeleitet werden. Dann erst gelang es, einen 671 m langen Ringdamm zu errichten. Diese Arbeit konnte erst am 18. Tage nach dem Dammbruch beendet werden. Kapitel 4 beschreibt die Ableitung des Wassers aus d,en überschwemm ten Gebieten. Bild 5 zeigt die eingebrochene Wassermenge des zweiten Deichbruches und die Grösse des überschwemmten Gebiets als Funktion der Zeit. Die Ableitung des Wassers wurde durch die in die Deiche der Váh—Donau eingebauten Schleusen und durch die an denselben Punkten durchgeführten Deichdurchstichen ermöglicht (Bild 6). Vom August an erfolgte die Ableitung des Wassers jedoch bereits hauptsächlich über die Binnenwasserkanäle allein. Die Ableitung der zurückgebliebenen Wasserreste des ersten Deich­bruches wurden teilweise über das natürliche Bett, teilweise einen am 12. Juli durchgeführten Dammdurchstich abgeleitet (Bild 7).

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