Vízügyi Közlemények, 1965 (47. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

'(57) Mit ihrer Hilfe versuchte man eine einwandfreie Erklärung für das Verhalten des Zementschirmes zu finden. Abb. 4 zeigt in einem zum Damm senkrechten Schnitt die Untergrundverhältnisse. Der wasserführende graue schlammige Sand (k = 6 x 10~ 5 m/sec) befindet sich unter einer Schicht, die als wasserundurchlässig anzusehen ist. Die Beobachtungsbrunnen lieferten Daten für die hydraulischen Verhältnisse des in der wasserführenden Schicht sickernden Wassers. Abb. 3 zeigt den Druckfall des in der wasserführenden Sandschicht sickernden Wassers. Es konnte festgestellt werden, dass die bedeutende Zementmasse, die in der Ebene des bis in die wasserführende Sandschicht hinabreichenden Schirmes gepresst worden war, die Wasserundurchlässigkeit der Sandschicht erhöhte und dass die Stabilität des Bodens rund um den Bau zugenommen hat. Der Verfasser stellt als Ergebnis der Untersuchungen und Erfahrungen fest, dass das Sickerwasser nur im Falle eines solchen sandigen Untergrundes gefährlich werden kann, wenn der к Faktor den Wert 1 x 10­5 m/sec-überschreitet und gibt dann praktische Ratschläge für den Entwurf und Bau ähnlicher Arbeiten. Bezüglich der Zukunft hält er es für zeitgemäss und dringend, die Verfahren und die Techno­logie der bereits ein halbes Jahrhundert hindurch angewandten Zementinjektionen zur Verringerung der Sickerung zu modernisieren. KURZBERICHTE UND MELDUNGEN 1. Dr. IL Lampl : Hie Wiederherstellung der Schiffsschleuse in Siófok (Der ungarische Text befindet sich auf Seite. 237) Die Schiffsschleuse, die den Plattensee über den Siókanal mit der Donau verbin­det, wurde 1943 aus Beton erbaut. An den Wänden der Schleusenkammer erschien entlang der Arbeitsfugen das Grundwasser und begann in Abschnitten von 1 — 2 m Länge durchzusickern und dadurch den Beton an diesen Punkten zu zerstören ( Abb. 1 ). Die Wiederherstellung erfolgte durch das Abdichten der Erdseite der Wand und zwar so, dass entlang der Wandfläche eine Abdichtungsmasse unter Druck ein­gebracht wurde. Diese bestand aus Wasserglas und Wasser im Verhältnis 1 : 1. Die Abbildungen 2, 4 und .5 zeigen Einzelheiten der Arbeit, während die Bilder 1 und в als Beweis für das Gelingen der Reparatur dienen. 2. I. Illés: I)ic Anordnung von Pumpenanlagen hei Kanalisationen (Der ungarische Text befindet sich auf Seite. 242) Beim Bau von Kanalisationsanlagen in Siedlungen kommt es häufig vor, dass diese Aufgabe sowohl mit einer Gravitationskanalisation, als auch mit einerPumpen­anlage gelöst werden kann. Die Wahl und die Festlegung des Ortes dieser Anlage kann mit einer Untersuchung der Wirtschaftlichkeit erfolgen, die die Investitions- und Betriebskosten in Rechnung stellt. Die vorliegende Untersuchung nahm zwei Bau­typen (Tabelle I) in Betracht. Die Untersuchungen erstreckten sich auf den Fall mit 1 oder 2 Pumpenanlagen (Abb. 2, 3 und 4 ) mit den Bedingungen, dass a) nur die Investitionskosten, b) nur die Investitionskosten als Funktion der Kanalisationstiefe und c) die Investitions-und Betriebskosten zusammen berücksichtigt würden. Dabei wurden auch eventuelle Gefälleveränderungen in Betracht gezogen. Tabelle II fasst die Endresultate zusammen. Als Abschluss folgt ein Zahlenbei­spiel für eine einfache und eine Doppelpumpenanlage. Gg. Bukovszkg: lias Speichern des Hochwassers bei kleinen Wasserläufen (Der ungarische Text befindet sich auf Seite. 257) Bei Speichern, deren Aufgabe die Zurückhaltung von Hochwasserwellen ist, spielt jene Wassermenge, die während des Hochwassers selbst abfliesst, auch eine Rolle. Speicher, die bemessen wurden, um die Wasser der Schneeschmelze aufzu­fangen, sind — unter ungarischen Verhältnissen — imstande, auch das aus Regen­schauern stammende Wasser aufzunehmen. Als Ergebnis ausgedehnter Untersuchungen wurde eine spezifische Abflusskarte ( Abb. 1 ) angefertigt, die das Gebiet Ungarns südlich und westlich der Donau darstellt. Auf ihr wurden die Werte des Hoclrwassers von 1963, das als Typ akzeptiert worden

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