Vízügyi Közlemények, 1965 (47. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

'(58) war, analysiert und als spezifische Hochwassermenge kann der Wert 35 000 m'/km 1 als massgebend angesehen werden. Die Hochwasserspeicher können ihrer Funktion nach in 3 Gruppen geteilt werden: 1. ohne Hochwasserüberlauf (Abb. 2); 2. mit Schleusenbetätigung ( Abb. 3), 3. Speicher mit fixem Überlauf (Abb. 4). Die Studie bringt auch Beispiele für die verschiedenen Speicherarten. Für die Berechnung des über den festen Überlauf abfliessenden Wassers dient die Gleichung (7), die aus der Lösung der allgemeinen Differentialgleichung (1) abgeleitet worden war. Bei der Bemessung der Speicher muss auf das gesamte Wassersystem geachtet werden, weil das zurückgehaltene Wasser bei seinem Ablassen gegebenenfalls gros­sen Schaden anzurichten vermag (wenn es mit der Hochwasserwelle der Nebenge­wässer zusammenfällt). -5. L. Nagy: Die Wirkung von Wasserkraft werken auf die Stabilität des Flussbettes im Unterwasser (Der ungarische Text befindet sich auf Seite. 262) Der Spitzenbetrieb von Wasserkraftwerken ruft eine sich plötzlich ändernde, nicht permanente Wasserbewegung hervor ( Abb. 1 ). Wird der Wasserstand so relativ rasch abgesenkt, können im Flusshett des Unterwassers Schäden auftreten. Abbildung 2 stellt das Kräftespiel an einem vollständig mit Wasser bedeckten Böschung dar, während Abbildung 3 die Veränderungen beim Absenken des Wasser­standes zeigt. Es ist einzusehen, dass jeder Bodenart — bei gegebener Kornzusam­mensetzung, Dichte und Böschungswinkel — eine solche kritische Haftgeschwindig­keit zugeordnet werden kann, bei der die Böschung gerade noch stabil, bzw. an der Grenze von stabilem und labilem Gleichgewicht ist. Der Verfasser unternahm an 4 Bodenfraktionen Versuche zur Bestimmung des kritischen Böschungswinkels ( Abb. 4). Das Ergebnis war die Feststellung, dass ein enger Kontakt zwischen der kritischen Geschwindigkeit der Wasserspiegelab­senkung und dem Kotangens des Böschungswinkels besteht ( Abb. 5). 5. A. Hcrnády: Der Einsatz von Schleppern mit Bodenölfnunjjen bei Flussteinbauten (Der ungarische Text befindet sich auf Seite. 267) Die ursprüngliche Bestimmung der Schlepper mit Bodenöffnungen war der Transport des durch Schwimmbagger geförderten Schlicks. Der 40 m lange und 6 m breite Schlepper hat ein Fassungsvermögen von 160 t und einen Tiefgang von 1,35 m (Abb. 1, 2). Dieser Schlepper wurde bei Steinbauten der Donauregulierung vorteilhaft eingesetzt, da das Beladen vollkommen mechanisiert werden kann, und die Bauarbei­ten mit ihm ebenfalls einfach sind ( Abb. 4). Mit dem Schlepper wurden Flussbett­befestigungen (Abb. 5), Querdämme und Leitwerke gebaut. Der aus Flussbaggerun­gen gewonnene Schlick wurde in die Leitwerke als Kern eingebettet. Bei dem erwähnten Schlepper konnte beim Transport — mit mechanisiertem Beladen — dem gewöhnlichen Schlepper gegenüber eine Einsparung bis zu 75% erzielt werden. BESPRECHUNGEN 1, Die Staudämme Spaniens. Nach dem Katalog der Hauptdirektion für Wasserwesen des Ministeriums für Öffentliche Arbeiten von Frau Gy. Ujj. (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 272) . Die Hauptdirektion für Wasserwesen in Spanien (Ministerio de Obras Publicas Dirección General de Obras Hidraulicas) gab eine Zusammenstellung jener spanischen Staudämme heraus, deren Höhe 15 in übersteigt und erläutert in einer besonderen Ausgabe die Dämme und Stauwerke der wichtigsten Wassersysteme. Der Katalog gibt die Hauptabmessungen und Lageplanskizzen von 250 fertiggestellten und 73 geplanten Staudämmen bekannt. Die Ausgabe „Reguláción de los Rios Espancles" bringt ausser den Daten von Speicheranlagen und Kraftwerken auch Farbbilder dieser imposanten Bauten.

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