Vízügyi Közlemények, 1965 (47. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

'(56) der Wasserspiegelhöhe, die für die Bewässerung vorgeschrieben ist, etwa 350 1/sec betragen. Gleichzeitig ergeben die Daten der Tabelle II, dass dieser Wasserverlust sich vor allem auf den Abschnitt 13 + 001 beschränkt. Bezüglich der Rauhigkeitskoeffizienten konnte nachgewiesen werden, dass bei den Gegebenheiten der Versuche sowohl für den Rauhigkeitskoeffizienten nach Agroskin, als auch nach Strickler, Manning, Lindquist vollkommen tibereinstimende Resultate errechnet werden konnten (Tabelle IV). Deshalb wurde für die Darstel­lung der Rauhigkeit die rechentechnisch einfachere Strickler-, Manning- und Lind­quist- Formel С = к • R'l. gewählt, da sie auch zweckmässiger zu sein scheint. Dann beweist die Untersuchung aufgrund der in Tabelle III wzw. Abb. 4 und 5 dargestellten Untersuchungsergebnisse, dass beim untersuchten Kanal die Grösse des Rauhigkeitskoeffizienten к nach Strickler, Manning und Lindquist von der Füllhöhe des Kanals unabhängig ist. Untersuchungen, die zur praktischen Feststellung des Rauhigkeitskoeffizienten durchgeführt wurden, führten — nach Tabelle V — zu dem Ergebnis, dass jeder der in Abbildung 1 dargestellten Versuchsabschnitte mindestens mit drei Querpro­filen festgelegt werden muss, um den Wert des Rauhigkeitskoeffizienten mit hin­reichender Sicherheit auf 5 Einheiten genau ermitteln zu können. Dies führte zu dem Beschluss, dass bei den weiteren Berechnungen — um die Sicherheit noch weiter zu steigern — jeder 300 m lange Abschnitt durch je ein Querprofil zu charak­terisieren ist. Tabelle VI fasst die als Endresultat gewonnenen Koeffizienten der einzelnen Abschnitte zusammen, wodurch eine Möglichkeit zu gewissen allgemeingültigen Schlussfolgerungen geboten wird. Die Tabelle beweist, dass der Pflanzenwuchs selbst in einem solchen — für ungarische Verhältnisse ungewöhnlich grossen — Kanalprofil die weiterfliessende Wassermenge stark herabsetzt. Dieser Umstand deutet darauf hin, dass es unbedingt notwendig ist, Sorge für die regelmässige Reinigung der Kanäle zu tragen, bzw. dass aus dem Kanalbett der gesamte Pflanzenwuchs — mit Ausnahme des Wellenschutzstreifens von vorgeschrie­bener Breite — vertilgt werden muss. Es ergab sich, dass der der Berechnung des Kanals zugrunde gelegte Rauhigkeits­wert — der mit dem in der Entwurfspraxis üblichen Werten übereinstimmt — für vollkommen verwahrloste und verwachsene Kanalbetten gilt. Nimmt man beim Entwurf eine entsprechende Instandhaltung an, so kann man, wenn man den Koeffizienten für nicht verwachsene Betten einsetzt, der gegen­wärtigen Situation gegenüber sehr bedeutende Einsparungen erzielen. PRÜFUNG DER WIRKSAMKEIT EINES UNTER DRUCK EINGEBRACHTEN ZEMENTSCHIRMES BEI DER PUMPENANLAGE IN TISZAFÜRED Dipl. Ing. H. Lampl (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 226) Der Verfasser bringt in der Einleitung einige interessante Beispiele für injek­tierte Zementschirme, wie sie zum Schutz von Hochwasserschutzbauten in den letzten 30 Jahren in Ungarn angefertigt wurden. Dann geht er auf die Beschreibung des 1937 zum Schutz der Pumpenanlage in Tiszafüred an der Theiss errichteten Ze­mentschirmes über. Um die Wirksamkeit dieses Schirmes, bzw. das Verhalten des ungeschützten Streifens und die dort auftretende Sickerung zu beobachten, wurde zunächst eine, später, nach dem Hochwasser von 1962 noch zwei Reihen von Piezo­metern (mit je 5 Brunnen) senkrecht zum Damm, bzw. zum Zementschirm angelegt ( Abb. 1 ). Jene Beobachtungen, die anlässlich des Aprilhochwassers der Theiss 1964 an den Piezometern abgelesen wurden, lieferten die Grundlagen zur Untersuchung.

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