Vízügyi Közlemények, 1965 (47. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

'(55) dieses Gebietes, der für eine Bewässerung in Frage käme, ist bedeutungslos und somit stellt die Theiss die einzige Wasserquelle dar, aus der die Entnahme an 2 Stellen erfolgt : teils durch den Stau bei Tiszalök, teils durch die Pumpenanlage Tiszakeszi die etwas weiter stromabwärts liegt. Vom Hauptkanal zweigen zahlreiche hoch­und tiefgeführte Kanäle ab und sorgen für eine Verteilung des Wassers. Die Gesamt­länge des Kanalnetzes beträgt 910 km; seine Daten können Tabelle I entnommen werden. Die Anzahl der Entnahmestellen beträgt 504 (siehe Tabelle 11). Die Hauptaufgabe dieses Versorgungssystems wird nach seinem vollständigen Ausbau die Versorgung von Fischteichen und eines Anbaugebietes mit einer Gesamt­grösse von rund 144 000 ha mit Wasser sein; augenblicklich sind nahezu 49 000 ha in Betrieb. Ferner ist die Wassermenge, die in den südlicher gelegenen Körös Fluss abgegeben werden muss, um die Bewässerung der von ihm durchflossenen Niederung zu gewährleisten, von den derzeitigen 16 m 3/sec ab 1965 voraussichtlich auf 24 m 3/sec zu erhöhen. Abb. 6 stellt den Aufbau der Betriebsorganisation der Anlage dar; über die järhliche Durchschnittszahl der dort Arbeitenden gibt Tabelle III Auskunft. Die Aufgabe der Betriebsleitung war 1964 die Beistellung und Weiterleitung von 40 — 45 m 3/sec Wasser für 42 100 ha Bewässerungsgebiet und 5600 ha Fischteiche. Der Betrieb selbst setzt sich aus 2 Teilen zusammen: aus der Wasserversorgung und aus der Technologie. Erstere besteht aus der Abgabe des Wassers an die Verbraucher, letztere aus seiner Beschaffung, Ein- und Verteilung. Zur Zeit erfolgt die Versorgung des Bewässerungssystems mit Wasser durch eine vertragliche Vereinbarung, die im Falle einer fallweisen Vorbestellung 5 Tage­früher zu erfolgen hat. Für die Bewässerungssaison selbst ist das Wasser jedoch schon vollständig festgelegt. Der Verfasser erläutert dann eingehend die vollstän­dige administrative und physikalische Abwicklung der Wasservesorgung. Die Tabellen V, VI und VII sind Betriebsanweisungen und enthalten die Anteile der an der Wasserversorgung beteiligten landwirtschaftlichen Abnehmer gesondert nach den Kulturen, den Bewässerungs- und Wasserversorgungsarten. Abb. 16 zeigt die Betriebs- und spezifischen Kosten je Flächeneinheit. Die wirtschaftliche Unter­suchung des Betriebs ist eine heute noch ungelöste Frage und deshalb kann zur Zeit eine entsprechende Auswertung noch nicht erfolgen. Kurz zusammengefasst enthält die vorliegende Untersuchung — ihrem Aufbau nach — folgendes: Kapitel J das Bewässerungssystem selbst (a) seine geographische Lage, b) die Hauptaufgaben, c) das Versorgungskanalsystem, d) die Wasserabgabe an andere Systeme), Kapitel 2 die Betriebsorganisation, Kapitel 3 die Betriebsleitung (a) allgemeine Beschreibung des Betriebes, b) die Wasserversorgungsordnung und die damit verbundene Tätigkeit, c) die Wasser­sieherungsordnung und die Technologie des Betriebes) Kapitel 4 die Ergebnisse der Wasserversorgung und die Untersuchung des Be­triebes und Kapitel ő schliesslich die noch zu lösenden Aufgaben der Zukunft. UNTERSUCHUNGEN AN BEWÄSSERUNGSKANÄLEN ZUR BESTIMMUNG DER WASSERVERLUSTE UND DES RAUHIGKEITSKOEFFIZIENTEN Dipl. Ing. Dr. Z. Sztgyártó (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 204) Der Verfasser führte an einem Hauptkanal des in der Grossen Ungarischen Tief­ebene gelegenen Östlichen Bewässerungs-Hauptkanalsystems Untersuchungen über Sickerverluste und über Verfahren zur Berechnung des Rauhigkeitskoeffizienten. Zunächst stellt er anhand der in Tabelle I zusammengefassten Resultate fest, dass bei der Bestimmung der Wassermenge sowohl beim Eintritt als auch beim Verlassen des Kanals kein Fehler begangen wurde. Danach weist er nach, dass in dem Kanal, dessen Quer- und Längsprofil Abb. 1 und 2 entspricht und der in einem bindigen Tonboden verläuft, bei niedrigem Wasserstand die Wassermenge von dem zusickerndem Grundwasser erhöht wird (Abb. 3), während die Sickerverluste bei

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