Vízügyi Közlemények, 1965 (47. évfolyam)
4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók
'(29) in Tausend Forint und ihr Prozentsatz (verglichen wieder mit Variante Nr. 7), die Spalten 4, 5 und 6 den fünften, zehnten, bzw. zwanzigsten Teil der gesamten Jahresstromkosten und Investitionsbetrages (Jahresamortisation), ebenfalls in der Dreigliederung der Spalten 2 und 3. In der Zusammenfassung zieht der Verfasser allgemein gültige Konsequenzen bezüglich der Wirtschaftlichkeit. KURZBERICHTE 1. Dipl. Ing. Gy. Illés: Die Wasserversorgung von Schweden und Stockholm Der ungarische Text befindet sich auf Seite 92) Die Urbanisierung Schwedens hob die Wasserversorgung und Kanalisation auf •ein sehr hohes Niveau. Von den 3450 Millionen m 3 Wasser, das die Industrie verbraucht, beanspruchen die Zellulose- und Papierindustrie den grössten Teil. Die Möglichkeiten der Wassergewinnung sind ungünstig, da der unterirdische Wasservorrat sehr bescheiden ist. Die bedeutendsten von ihnen sind die sogenannten ,,esker". Tabelle I. enthält die charakteristischen Daten des Oberflächenwassers, während Tabelle II. jene der Wasserqualitäten bringt. Besonders bedeutend ist die Grundwasserstauung. 56% des Wasserverbrauchs Schwedens wird aus Oberflächenwasser, 30% aus natürlichem unterirdischem und 14% aus gestautem Wasser gedeckt. Charakteristisch für den Baustil der Wassertürme ist ihre Harmonie mit ihrer Aufgabe. Schwierigkeiten beim Bau von Wasserleitungen stellt die grosse Frosttiefe dar. Die grössten Wasserversorgungssysteme sind jene von Stockholm und Skaraborg. Der Wasserbedarf Stockholms wird vom Wasserwerk Norsborg und Lovö am Mälarsee gedeckt ( Abb. 10 — 16). Tabelle III. zeigt die Linie des Wasserverbrauchs an. Die Gesamtrohrlänge des städtischen Wasserwerkes beträgt 1450 km, die Schwankungen werden von 6 Speichern mit einer Kapazität von 125 000 m 3 ausgeglichen. Die Leitung der Wasserversorgungs- und Kanalisationsarbeiten liegt in den Händen der Abteilung für Wasserversorgung und Kanalisation des Nationalamtes für Strassenwesen. Dipl. Ing. L. \1 ál hé: Die jugoslawische und gemeinsame ungarisch—jugoslawische Wasserkraftnutzung der Drau und .Mur (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 102). Die Flüsse Drau und Миг, die zum Grossteil an der Grenze zwischen Ungarn und Jugoslawien fliessen, bieten günstige Möglichkeiten für die Nutzung ihrer Wasserkräfte (Abb. 1 — 3). Ihre Bedeutung nimmt durch die Anforderung des Spitzenbetriebes noch zu. Infolge der günstigen hydrologischen Gegebenheiten wurden bis heute an der Drau oberhalb von Maribor 6 Wasserkraftwerke errichtet (Abb. 4 — 9), deren charakteristische Daten in Tabelle 1 zusammengefasst sind. Die Kraftwerke des Drauabschnitts unterhalb Maribors befinden sich im Projektierungsstadium ( Tabelle II.). Bei der Mur könnte der Vorrat an Wasserkraft zwischen der österreichischen Grenze und der Mündung in 12 Staustufen genutzt werden (Tabelle III.). Im ungarisch—jugoslawischen Drauabschnitt könnten in 3 Gruppen ebenfalls 5 Kraftwerke errichtet werden (Tabelle IV.). Das System könnte durch drei, an der oberen Drau zu errichtenden Energiespeicher ergänzt werden. Das jugoslawische Wasserkraftsystem könnte im Spitzenbetrieb 1500 MW, mit den gemeinsamen Kraftwerken an der Drau und Mur zusammen 1900 MW Leistung abgeben. 3. Dipl. Ing. A. Hernády: Das Bewässerungssystem von Kalocsa (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 116). Vor kurzem wurde zwischen der Donau und der Tlieiss die grösste Beregnungsanlage Ungarns ihrer Bestimmung übergeben. Die zwei Pumpenanlagen (System Pellizzari) mit einer Leistung von je 800 1/sec arbeiten automatisch und werden vom Druck im Rohrnetz, bzw. dem Wasserverbrauch automatisch gesteuert. Die 8 Pumpensätze zur Wasserbeförderung mit einer Leistung von je 175 1/sec arbeiten tinmittelbar ins Rohrnetz. Der Druck kann bis zu 10 Atm. gesteigert werden.