Vízügyi Közlemények, 1965 (47. évfolyam)

4. füzet - Rövidebb közlemények és beszámolók

'(24) DIE PRINZIPIEN DER VERTEILUNG DES WASSERVORRATS UND IHRER HYDROLOGISCHEN FRAGEN Dr. Ing. Gy. Kovács (Der ungarische Text befindet sich auf Seite 23) Die Studie fasst jene Richtlinien zusammen, deren Ziel die Verteilung der nutzbaren Wasserzuflüsse unter den verschiedene Zweigen der Wasserwirtschaft und unter den Territorien des Einzugsgebietes zum Ziele haben. Im 1. Teil des Kapitels I wird die Wichtigkeit einer einheitlichen Methodik des Sammeins, der Auswertung und Analyse der zur Nutzung notwendigen Grund­daten der internationalen Flüsse betont. Eine wichtige Anforderung stellt ferner ausser hydrologischen Daten auch das Aufeinanderabstimmen der Angaben über Wasserqualität und Wirtschaftlichkeit dar. Der 2. Teil befasst sich mit der Vereinheitlichung der Auswertung; es ist zu untersuchen, was richtiger ist: die Wahrscheinlichkeitsrechnung oder die Konstanz­charakteristiken anzuwenden. Der Verfasser ist der Ansicht, dass für die Charakteristik kleiner Wasserdargebote die letzteren geeigneter sind, weil sie nicht nur den kleinsten Wasserzufluss einer Periode zum Ausdruck bringen, sondern auch die sich wieder­holenden Niedrigwasserzuflüsse. Ausser der Ermittlung der massgebenden Wasser­zuflüsse müssen auch die Fragen der Toleranz und die Einreihung der Wasserver­braucher ihrer Wichtigkeit entsprechend gelöst werden. Der 3. Teil enthält eine Zusammenfassung jener internationalen Rechtsbestim­mungen, die sich mit der Verteilung der Wasserdargebote befassen. Die vielen,, wörtlich zitierten Auszüge bieten eine Möglichkeit, die unterschiedlichen Auf­fassungen kennenzulernen. Das Kapitel II gibt Vorschlag zur Verteilung des Wasserdargebots der Flüsse­und befasst sich mit der Bestimmung der im Flussbett zu lassenden Wassermenge­und der Frage der territorialen Verteilung. Im 1. Teil des Kapitels wird nach einer Zusammenfassung der sich mit der im Flussbett zurückzulassenden Wassermenge befassenden Untersuchungen aufgrund einer Analyse des Effizienzfaktors festgestellt, dass bei allen Flüssen Ungarns diese Wassermenge — mit Ausnahme der Anforderungen der Schiffahrt — durch die­biologischen und hygienischen Interessen bestimmt werden. Für die Ermittlung von Zahlenwerten werden folgende Grundprinzipien festgesetzt: a ) Die im Flussbett verbleibende Wassermenge ist in jedem Falle aufgrund der hydrologischen Angaben des untersuchten Profils zu ermitteln. Es ist zweckmässig,, die gesuchten Werte als Prozente des Monatsminimums festzulegen. b ) Der gegenwärtige Verschmutzungsgrad macht es notwendig, die Wasser­menge, die im Flussbett zu verbleiben hat, mit 75% der minimalen monatlichen Wassermenge festzulegen. c) In den Perspektivplänen muss man sich unbedingt die Senkung des Ver­schmutzungsgrades als Ziel setzen. Dann kann nämlich auch die unbedingt im Flussbett zu verbleibende Wassermenge verringert werden, doch muss untersucht werden, was für technische Massnahmen notwendig sind und wie deren Auswirkung sein wird. Im 2. Teil des Kapitels werden die Prinzipien, die sich auf die — vor allem internationale — territoriale Verteilung der Wassermenge beziehen, in drei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe besteht entweder auf dem territorialen oder auf dem Integra­tionsprinzip, demzufolge das absolute Recht über das Wasser dem oberen oder unteren Gebiete zusteht. Dies ist heute nicht mehr haltbar, da es praktisch die Wassernutzung unmöglich macht. In die zweite Gruppe gehören jene Bestrebungen, die das Verteilungsverhältnis mit der Tätigkeitsmenge zur Verhinderung von Wasserschäden in Zusammenhang bringen. Ihrer Ansicht nach soll jedes Gebiet in einem solchen Masse an dem Niedrig­wasservorrat teilhaben, in dem es an der Wasserschadensbekämpfung teilnimmt. Nacli dem dritten Prinzip soll das Wasserdargebot unter den je eine strenge Wirtschaftseinheit darstellenden Gebieten dem Wichtigkeitsgrad der Verwendung; entsprechend verteilt werden.

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