Vízügyi Közlemények, 1964 (46. évfolyam)

4. füzet - IV. Perényi Károly: Héjcsatornák az öntözésben

(24) branch ( Fig. 5 ). The national network would be fed by properly treated water from supply stations consisting of the water producing-, water treatment plants and pumping station. Three of these stations would be located along the Danube, three along the Tisza, and one on each of the Dráva and Mura Rivers. DIE REGIONALEN WASSERWERKE von Dipl. Ing. Gy. Illés (Ungarischer Text Seite 105) Die Veränderung und das zu erwartende Mass des ungarischen Wasserbedarfs in der Zeitspanne 1950 — 1980 kennzeichnen folgende Zahlen: in 1950 Trinkwasser 0,5 Mio, Industriewasser 1,8 Mio m 3 in 1960 Trinkwasser 1,5 Mio, Industriewasser 5,0 Mio m 3 in 1980 Trinkwasser 2,7 Mio, Industriewasser 15,0 Mio m 3 Wird dem noch der Wasserbedarf von 5 — 600 m 3/s der Landwirtschaft angeschlossen und mit dem in einigen Flüssen konzentrierten Oberflächen-, sowie dem unterirdi­schen Wasserdargebot des Landes verglichen, und die sehr bescheidenen Speicher­möglichkeiten des Landes in Betracht genommen, ist es ersichtlich, dass die Perspek­tive Wasserversorgung des Landes nur mit einer sich auf grosse Gebiete erstreckenden regionalen Wasserwirtschaft zu lösen sei. Gemäss der Erhebungen des Verfassers gibt es 11 Gebiete des Landes, wo eine Errichtung von grösseren regionalen Wasserwerken schon jetzt nötig wäre. Diese Gebiete veranschaulicht in grossen Zügen Bild 3. Grundsatz der Entwicklungsfolge ist, dass die Bedarfe vorerst aus den örtlichen Dargeboten zu befriedigen seien, eine zweite Phase sei die Errichtung von regionalen Wasserwerken, dann folgen sich auf Landesteile, sogar auf das ganze Land erstreckende Wasserergänzungssysteme oder eventuell das Zustandekommen einer internationalen Kooperation. Zur Entwicklung von Entnahme- und Befördereinrichtungen, welche die Wasserdargebote und die Abnehmer verbinden, ist von den vielen möglichen Varia­tionen jene zu errichten, bei welcher die auf die Einheit des produzierten Wassers entfallenden Investitions- und Betriebskosten am niedrigsten sind. Sowohl die Ab­nehmer ( F ) als auch die Wasserdargebote (V ) können als ein räumliches Kräfte­system aufgefasst werden (Bild 4). Die gegenseitige Lage der resultierenden Schwer­punkte ermöglicht einen Vergleich der Transportkosten und teilweise der Investi­tionskosten der Rohrleitungen. Grundbedingung der Lösung ist, dass ZV Ш EF, die horizontale Transportentfernung T und die Differenz der vertikalen Ordinaten M = Zf -z у minimal seien. Es sind solche Wasserproduzieranlagen zu wählen, welche diese Kriterien befriedigen. Verfasser stellt fest, dass der Weg der Entwicklung die Zusammenschaltung der regionalen Wasserwerke und ein stufenweiser Ausbau des Landes—Wasser­werksnetzes ist. Bis zum Ende des Jahrhunderts ist ein Bedarfszuwachs von täglich cca 3 Millionen m 3 Wasser von Trinkwasserqualität zu erwarten, dessen Hälfte aus örtlichen Dargeboten zu befriedigen wäre. Diese Zuwachsmenge von 1,5 Millionen m 3/Tag soll mit einem insgesamt cca 1000 km langen, 1000 — 1200 mm 0 messenden Leitungssystem befördert werden, welches eine nördliche, mittlere und südliche Abzweigung hätte (Bild 5). Das Landesnetz würden 3 an der Donau, 3 an der Theiss, 1 an der Raab und 1 an der Mur anzulegende Wasserentnahme-, Reinigungs- und Pumpwerke mit entsprechend gereinigtem Wasser versorgen. ВОПРОСЫ СОВРЕМЕННЫХ ВОДОПРОВОДНЫХ СТАНЦИЙ Инженер Д. Хуняди (Венгерский текст на странице 111.) В Венгрии в каждом году нужно рассчитаться с увеличением потребности питьевой воды на 4—5%, а промышленной воды на 10—15%. Поэтому в нашей стране, также как и в загранице все более и более вынуждены использовать поверхностные и обогошенные грунтовые воды.

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