Vízügyi Közlemények, 1964 (46. évfolyam)
4. füzet - IV. Perényi Károly: Héjcsatornák az öntözésben
(13) techniques. Et il énumère tout ce qui est nécéssaire pour le développement de l'économie hydraulique hongroise détaillée ci-dessus dans les domaines de l'organisation ainsi que de l'acquisition de matériaux, de machines et d'instruments. La présente étude n'a guère pour but que d'examiner en détail l'ensemble des questions compliquées des rapports entre l'économie hydraulique régionale et les exploitations d'économie hydraulique de colonies d'habitation et d'industries. Sa tâche la plus importante était de promouvoir l'élucidation des modalités de la prise en considération des rapports réciproques. On doit arriver à une manière d'exposer les données qui mette au premier plan d'une part les données d'économie hydraulique des unités territoriales, par ailleurs les buts poursuivis en ce qui concerne le développement du réseau de production et d'habitation, enfin les rapports dialectiques entre l'économie hydraulique intérieure des diverses exploitations. WASSERWIRTSCHAFTLICHE FRAGEN DER INDUSTRIEANSIEDLUNG DER INDUSTRIELLEN PRODUKTION UND DER WOHNSIEDLUNGEN von Dipl. Ing. I. Dégen Leiter der Staatshauptdirektion für Wasserwesen (ungarischer Text Seite 5) I. Entwicklung der "Wasserversorgung und Kanalisation. In den früheren Jahrzehnten konnten die W^asserbedarfe der Bevölkerung und Industrie aus örtlichen Wasserdargeboten befriedigt, die Abwässer aber ohne Behandlung in die Natur rückgeleitet werden. Nach dem Krieg waren aber die Wasserbedarfe aus örtlichen Dargeboten nichtmehr zu befriedigen. Die Rückleitung der entstandenen massenhaften Abwässer in lebende Gewässer ohne Klärung führte zu einer unzulässigen Verschmutzung der Wasserläufe. Die Wasser- und Kanalisationswerke verlieren da nach und nach ihren früheren ausschliesslich kommunalen Charakter. Einige Merkmale dieser Entwicklung sind die folgenden: Die Bewohnerzahl des 93 000 km 2 messenden Ungarns beträgt 10 Millionen. 36% der Bewohnerschaft ist mit zentraler Wasserleitung oder mit Zwergwasserwerken versehen. Bis 1965 steigt die Versorgtheit mit Wasserleitung auf 45%, bis 1983 auf 74%. Cca 8,5% der Dorfbewohnerschaft erhält Leitungswasser, bis 1965 steigt das auf 14%, bis 1980 aber auf 40%. Seit dem Krieg entstanden 17 neue städtische und 55 Gemeindenwasserwerke. Die Zahl der Zwergwasserwerke kleinerer Siedlungen übersteigt 300. Die Menge des verbrauchten Industrie und Trinkwassers stieg im Vergleich zum Jahre 1940 von jährlich 900 Millionen auf cca 2 Milliarden Kubikmeter. Davon beträgt der Trinkwasserverbrauch 550 Millionen m 3/Jahr mehr als das Dreifache des Jahres 1940. Nur 22% der Bewohnerschaft lebt auf kanalisiertem und mit Abwasserklärung versehenem Gebiet. Dieses Verhältnis wächst bis 1965 auf 26%, bis 1980 jedoch auf 55%. Der 1961 gefasste Regierungsbeschluss über die Reinheit der Gewässer schuf die Bedingungen zur Lösung des Problems der Abwasserreinigung. Das grosszügige Wohnungsbauprogramm verwirklichte zum erstenmal den planmässigen Einklang zwischen der Entwicklung der Siedlungen, sowie der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung. Auf diese Zeitspanne fällt die Ausarbeitung des Rahmenplanes, welcher die Wasserwirtschaftslage des Landes zusammenfasst. Das bedeutet einen Wendepunkt in der Geschichte der planmässigen, wissenschaftlich begründeten Fortentwicklung der ungarischen Wasserwirtschaft. Trotz der erlangten Entwicklung blieb die Wasserwirtschaft der Industrieund Produktionsanlagen hinter der Entwicklung der ganzen Volkswirtschaft zurück. Ein grosser Mangel der Entwicklung der Stadtwasserwerke ist, dass, obwohl die jährliche Wasserproduktion sich in den vergangenen 10 Jahren um 80% vermehrte, die der Bewohnerschaft verabfolgte Wassermenge insgesamt um 20—25% stieg. Besonders bei den viel Wasser verbrauchenden Industriezweigen werden die wassersparenden Gewinnung s verfahren nicht genügend angewandt.