Vízügyi Közlemények, 1960 (42. évfolyam)

4. füzet - VI. Képek a Föld különböző részeinek vízépítési munkáiról

(20) Strömungsmittelgesch windigkeiten mitteis der im Bild 8. vorgeführten Behelfe ermittelt. Die hydrologischen Gegebenheiten, die Wasserführung des Stromes sind auch bei der Zusammenstellung der Betriebsvorschriften der Stauwerke, Kraftanlagen zu berücksichtigen. Beim Entschtuss zur Abbrechung des Staues sind auch die Pegelstände der ganzen angestauten Strecke zu berücksichtigen. Im Bild 9/a wurden jene verschiede­nen Durchflüssen angehörende Fluss-Streckenlängen angegeben, wo den massgeben­den Hochwasserstand übersteigende oder denselben annähernde Durchflüsse ent­standen. Im Bild 9/b werden die Werte der durch Stau verursachten Spiegelanstiege vorgeführt. Im Bild 9/c ist der Zusammenhang zwischen dem abgelassenen Durch­fluss und der die Energieerzeugung wesentlich beeinflussenden Wasserstufenhöhe sichtbar. Die Bewegungsgeschwindigkeit der Schützen soll den dem raschesten Anschwellen entsprechenden unteren Grenzwert erreichen, darf jedoch die der Bettbeständigkeit angepasste obere Grenze nicht überschreiten. In der Tabelle III. sind die mit rasche­stem Anstieg verbundenen Flutwellen der letzten 20 Jahre angeführt, Bild 10. stellt die Häufigkeitsverteilungskurve der massgebenden Flutwellen dar. Dem Ergebnis der Berechnungen entsprechend ist ein stündliches Anschwellen des Durchflusses von 250 m 3/sec, bzw. einé Schützenhubgeschwindigkeit von 2 cm/Minute als geringste Öffnungsgeschwindigkeit vorzuschreiben. (Andere technische Ansprüche des Kraft­werkes erfordern eine grössenordnungsmässig höhere Schützenhubgeschwindigkeit.) Die in dem Stauraum des Stauwerkes angestaute Wassermenge ermöglicht es, das Kraftwerk zur Spitzenergieerzeugung heranzuziehen. Die Grösse der angestauten Wassermenge kann für den permanenten Zustand mit Hilfe des Bildes 9, für das Hoch­wasser anhand des Behelfes mit mehreren Veränderlichen (Bild 11 ) ermittelt werden. Bei Spitzenbetrieb wird ein Teil des angestauten Wassers in den abendlichen Spitzenbelastungsstunden als künstliche Flutwelle den Fluss herabgelassen. So eine künstliche Flutwelle wird als Beispiel im Bild 12. vorgeführt, während im Bild 13. die auf der unteren Donaustrecke zu erwartenden Flutwellenbilder dieser künst­lichen Flutwelle ersichtlich sind. Die Untersuchung des Abflusses der künstlichen Flutwelle wurden nach der in Tabelle IV. vorgeführten Rechnungen (Methode „Flood routing") durchgeführt. Die als Beispiel aufgearbeitete künstliche Flutwelle ist im Bild 12. und 14. dargestellt, im Bild 14. werden auch die sich bildenden Mittelgeschwindigkeiten vorgeführt. Die Angaben des Beispiels sind in der Tabelle IV. zusammengefasst. Nach Ausbau der Wasserkraftwerke verändern sich die Wasserstandsverhältnisse, Häufigkeits- und Dauerangaben, die Zahl der jährlichen Flutwellen, usw. des Flusses wesentlich. Im Bild 15. sind die den letzten 10 Jahren entnommenen Wasserstands­elemente der Pegel Komárom und Nagymaros angeführt. Daraus können die bei verschiedenen Betriebsumständen zu erwartenden Häufigkeiten geschätzt werden. Als Kennzahl der Einwirkung des Wasserkraftwerkes auf die Wasserstandsverhält­nisse wird die Jahressumme der täglichen Pegelstandsänderungen vorgeschlagen. Zum Schluss sei erwähnt, dass zur Bedienung der Schützen der Stauwerke die unmittelbare Messung des Durchflusses am Stauwerk, d. h. die Eichung des Werkes, ferner die Errichtung einer Schreibeinrichtung zur Feststellung der Stellung der beweglichen Teile des Werkes, der oberen und unteren Pegelstände, endlich die Organisierung einer sicheren, raschen Mitteilung der zur Vorhersage nötigen Angaben unbedingt benötigt wird. Die Gestaltung der Boden- und Geschiebeverhält­nisse während der Stauzeit ist detailliert zu beobachten. (Zusammenfassung der Verfasser, übersetzt von Dipl.-Ing. К. Fazekas)

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