Vízügyi Közlemények, 1953 (35. évfolyam)

2. szám - XI. Kisebb közlemények

(46). Iva quantité d'eau qui s'écoule par 'filtration est fournie par la formule (17), la limite du remous par la formule (18). Dans celle-ci i z est la pente naturelle de la nappe aquifére sur la section se raccordant à la courbe de remous i z étant positive quand elle penche vers le fleuve et négative dans le cas contraire. Pour le cas d'une nappe hori­zontale nous obtenons la formule (19). b ) Pour le cas de l'évaporation se diminuant avec le carré de la distance c'est (15') qui fournit l'équation de la surface d'eau; (17') la quantité d'eau qui s'écoule par filtration et (18') respectivement (19') la limite du remous. Dans ce qui suit l'étude donne trois exemples, à savoir de courbes de remous de la nappe aquifére près de la Tisza (fig. 20) près du Danube (fig. 21 ) et au lac Balaton (fig. 22). Le résultat des calculs d'orientation s'accorde bien avec la réalité. ÜBER DAS GRUNDWASSER DElt UNGARISCHEN TIEFEBENE, MIT BESONDERER RÜCKSICHT AUF DIE FLUSSKANALISIERUNGEN Von J. Juhász (Abbildungen und Formeln siehe Seite 413 bis 447 des ungarischen Textes) DK. 551.49 : 627.4 Nach allgemeiner Beschreibung der Grundwasserhältnisse der ungarischen Tiefe­bene (Alföld) behandelt der Verfasser jene Faktoren, welche die Aenderung des Grund­wasserspiegels beeinflussen. Den Grundwasserspiegel hebende Faktoren sind : der Niederschlag, unter- oder oberirdischer Zufluss zur Untersuchungsstelle, Bewässerung und Stauwirkung von Oberflächenwässern (Flüsse, Seen, Kanäle). Senkend wirken : die Verdunstung, Grundwasserabfluss, Entwässerung und tiefliegende freie Wasser­spiegel. Das Ausmass der Grundwasserspiegelschwankung beeinflussen — obwohl ohne Berührung des Wasservorrates — die Durchlässigkeit und der Poreninhalt des Bodens (Abb. 3.). Die Sickergeschwindigkeit des Grundwassers ist — bei dem am Alföld herrschenden Gefälle von höchstens l,2% n — mittels der Veronese'schen Formel (3) errechenbar. Die Verdunstung ist in der Tiefe des durchschnittlichen Grundwasser­spiegels dem mittleren Jahresniederschlag gleich, 0,5 m unter der Oberfläche beträgt sie — auf Grund von Lysimetermessungen angenommen — rd. dessen 140%, und nimmt von der ersten Stelle gegen die Zweite linear oder quadratisch zu (Abb. 5.). So ist es erklärlich, dass — obwohl der Grundwasserspiegel dem Relief der Ober­fläche folgt — sich auch am Fusse der Hügel ein Gleichgewichtsniveau des Grund­wassers bilden kann (Abb. 7.). Die Wirkung des sich in Mulden der Oberfläche ansam­melnden Niederschlages zeigen die Abbildungen 8 und 9. In den äusserst nassen Jahren 1940—42. stieg der Jahresmittel- bezw. Höcüstwasserspiegel an aid Hügeln oder deren Lehnen befindlichen Grundwasserbeobachtungsbrunnen (Abb. 8.) um rd. 1 m, in den Mulden (Abb. 9.) um rd. 3-3,5 m. Die Abbildungen 10 — 12. zeigen, dass der Grundwasserspiegelanstieg auch in Folge langanhaltenden Hochwassers nur in einer Entfernung von höchstens 1800 m beweisbar ist. Es ist zwar richtig, dass zur Zeit der hohen Frühjahrwasserstände der Tisza das Grundwasser auch auf ferner gelegenen Teilen des Alföld hoch steht, doch ist die LTrsache beider Erscheinungen der gleichzeitige Niederschlag auf dem ganzen Einzugsgebiet. Die Wirkung dauernden Staues zeigt das Profil, welches über die in einer Ent­fernung von 400 m vom kanalisierten Soroksáréi- Donauarm liegenden Brunnen ange­legt ist. (Abb. 15) Zum Schluss teilt der Verfasser ein Verfahren zur Berechnung der durch die Wirkung eines anhaltend gestauten Flusses oder Sees in der Umgebung sich bildenden Grundwasserstaulinie mit (Abb. 18.). Seine Voraussetzungen sind: 1. Der Boden ist. homogen, die Sickergeschwindigkeit ist mit der Veronese'schen Formel karakt erisier­bar. 2. Von der nicht-stromlinienartigen Form der Strömungslinien kann abgesehen werden (Abb. 17.) und das Potenzialgefälle ist gleich dem Gefälle der Grundwasser­staulinie. 3. Die Verdunstung vermindert sich statt mit der Tiefe mir der Entfer­nung vom Flusse. Die Ableitung gibt nur den vieljährigen Mittelwert des Grundwasser­standes, für die Aenderungen binnen eines hydrologischen Jahres, bzw. mehreren Jahren ist sie nicht gültig. Die Berechnung geht einerseits von der Kontinuitätsglei­chung (6), andererseits von dem Gleichgewicht des Wasserhaushaltes des gestauten Wasserspiegels aus : die von einem elementaren Oberflächenteilchen verdunstende Jahreswassermenge ist gleich der Summe des Niederschlages und der vom Fluss hersickernden Wassermenge dQ (10.). Die Gleichung der Grundwasserstaulinie gibt Formel (15), die der fortsickernden Wassermenge (17), die Fernwirkung des Staues (18). Bei der Ableitung der Formeln wurde angenommen, dass die Verdunstung mit

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