Vízügyi Közlemények, 1953 (35. évfolyam)
2. szám - XI. Kisebb közlemények
(41). Предлагаемое изображение, представленное с практических примерах показывает путь поды па всем протяжении завода линиями, ширина которых соответствует расходам поды. Качество воды изображается разными цветами, температура поды штриховкой тождественного цвета, а происхождение, прием отчистки, место использования и размещение сточных вод показаны универзальными знаками. Временное распределение использования изображается пропорциональным расчленением ходной линии. Из графика видно количество и характер сточных вод. Поскольку потери воды на испарение, фильтрацию и связанные с сырьями и продуктами заводов также учитываются, входное количество воды должно сравняться с выходным и пропадающим количеством. Примером представлены графики водохозяйства винокуренного, сахарного заводов, завода для изготовления искусственного волокна и .металлургического комбината. Эти графики показывают удобность предлагаемого метода и освещают вопросы его применения. GRAPHISCHE DARSTELLUNG DER WASSERWIRTSCHAFT VON INDUSTRIEANLAGEN Von Dr. K. Bolberitz (Abbildungen siehe S. 394 bis 403 im ungarischen Text) DK. 628.17. 001.13. Die richtige und sparsame Wasserwirtschaft einer Industrieanlage kann nur iiann verwirklicht werden, wenn wir über die- Ansprüche der Anlage bzw. der einzelnen Abteilungen im weitesten Sinne genaue Angaben besitzen. Bloss ausführliche Mengenangaben genügen also nicht, wir müssen ausserdem auch über zeitliche Verteilung, Spitzen, deren Grösse und Dauer, physikalische, chemische und bakteriologische Forderungen und auch über Druckansprüche genaue Angaben haben. Da diese, ständigen Veränderungen unterworfen sind, muss man an mehreren Stellen und möglichst oft Messungen durchführen. Diese grosse Zaiilenmenge ist jedoch schwer auswertbar, weshalb eine graphische Darstellung der Daten, die alle zur Beurteilung der Wassernutzung wichtigen Angaben zusammenfasst, äusserst vorteilhaft ist. Die auf Grund eines praktischen Beispieles vorgelegte graphische Darstellung zeigt den Weg des Wassers von seinem Eintritt in das Werk bis zum Austritt, mittels schon als Shankay'sche Diagramme bekannten Bändern, deren Breite der jeweiligen Menge proportional ist. Die Wasserqualität wird durch Farben, die Temperatur durch Schraffierung gleicher Farbe, die Wassergewinnung, die Behandlung, die Benützungsstellen, die Abgabe der Abwässer durch entsprechende Zeichen, die zeitliche Verteilung des Wasserbedarfes durch entsprechende Teilung der Streifen veranschaulicht. (Tabelle I., bzw. Abb. 1.) « Da sowohl die mit dem Rohstoff in die Fabrik eingeführten als auch die mit den Produkten abgeführten Wässer und auch die Verdunstung und andere ev. Verluste dargestellt werden, müssen die Summen der eintretenden und der abgeleiteten bzw. verlorengehenden Wassermengen einander gleichkommen. Die Wasserwirtschaft der als Beispiel vorgelegten Spritfabrik (Abb. 2 mit deutscher Beschriftung) ist ziemlich einfach. Es wird nur eine Wasserqualität beansprucht, welche nur zum Maischen, zum Wärmen und als Kühlwasser benützt wird. Die Abfallwässer bestehen fast ausschliesslich aus Kühlwässern. Das Beispiel einer Kunstfaserfabrik (Abb. 3.) zeigt, dass hier auch eine grosse Menge von enthärtetem Wasser benötigt wird. Die verschiedenen Abwässer werden in einem Becken neutralisiert und nach Verdünnung durch warmes Kühlwasser in den Vorfluter geführt. Für Wasserqualitäten zeigt das Zuckerfabrik-Diagramm (Abb. 4.) das bunteste Bild. Die Temperaturschwankungen werden bei diesem Diagramm durch die Dichte der Schraffierung veranschaulicht. Der ständige Wassermangel hat den Betrieb zu strenger Sparsamkeit gezwungen, worauf auch die mehrfache Rezirkulation der schon benützten Wasser deutet. Das Eisenwerk-Diagramm (Abb. 5.) deutet ebenfalls auf Wassermangel. Fast die ganze Wassermerrge ist in ständigem Umlauf, nur zur Deckung der Verluste und zur Verdünnung der Kühlwässer wird frisches Wasser zugeleitet. Weitere Ersparnisse können nur durch starke Verminderung der gelösten Stoffe im Kühlwasser erreicht werden. Abb. G. zeigt eine zur Vervielfältigung mehr geeignete einfarbige Darstellungsart des Wasserkreislaufes.