Vízügyi Közlemények, 1947 (29. évfolyam)

1-4. szám - VI. Szakirodalom

(30) Aus dem Gesichtspunkte der hyrologischen Untersuchung des Speichers ist es gleich­gültig, zu welchem Zwecke das Wasser gebraucht wird; es ist nur von Belang, wie die Größe und der zeitliche Verlauf des Verbrauches ist. Es gibt Wassermengen, die nur einmal verwertbar sind; andere Mengen dagegen gelangen auch öfter zum Gebrauch (eventuell mit Verlust). Der für die hydrologische Untersuchung des Speichers maßgebende résultante Verbrauch muß eingedenk obigen Gesichtspunktes festgestellt werden. Für den mehr­fachen Verbrauch gibt uns Abb. 17. ein Beispiel. Die Methode der hydrologischen Unter­suchung betreffend kann folgende Unterscheidung im Vei brauche gemacht werden: gleichmässiger Verbrauch oder ein Verbrauch von wechselnder Intensität; Verbrauch von beständigem oder von periodischem Charakter. Die ausführlichen Untersuchungen werden vom Verfasser auf Grunde obiger Unterscheidung dargelegt. (Fortsetzung folgt.) VERSUCHE MIT DEM GESCHIEBEFANGKASTEN. Von: Z. KÁROLYI. (Siehe auf S. 100 —109 des ungarischen Textes.) D. K. 551.48.018 : 627.4. Das Ungarische Strombauamt in Győr führte seit dem Jahre 1933 Versuche durch, um einen zuverlässigen Geschiebefangkasten auszugestalten, mit dessen Hilfe das Geschiebt! bei allerlei Wasserständen, Wassertiefen und Geschwindigkeiten der Donau möglichst restlos aufgefangen weiden könnte. Die Notwendigkeit von Geschiebemessungen steht mit. der Regulierung der Strecke Oroszvár—Gönyü der ungarischen oberen Donau in Zusam­menhang. Der Strom verteilt sich hier in zahlreichen Seitenarmen und er ist deshalb unfähig sein sämtliches Geschiebe weiterzufördern. Demzufolge hat die Schiffahrt, und auch sogar die Landwirtschaft viele Nachteile und Schäden zu erleiden. Um die Regulierung richtig lösen zu können, ist die Erforschung der Geschiebeverhältnisse von höchster Wichtigkeit. Die bisher benützten Geschiebefänger haben zwei Mängel: 1. Sie arbeiten bei Hoch­wasser nicht zuverlässig genug, die Kenntnis jedoch der vom Hochwasser geführten Geschiebemenge ist die ausschlaggebende. 2. Das Drahtgeflecht der Fangkästen wird durch den Unrat rasch verstopft und dadurch der Durchfluß ties Wassers stark gehemmt. Der Fangkasten wird bei kleineren Wassertiefen mit einer Stange auf die Sohle gedrückt (Abb. 1.). Bei zunehmenden Wassertiefen versuchte man das gute Aufsitzen des Kastens auf der Sohle durch schräge Flügelfläche und Kippsteuer zu erreichen (Abb. 2.), das Hochwasser hat aber das Meßschiff und den Kasten hin und her gerissen und auf­gehoben. Der Fänger wurde durch einen Anker vom Meßschiff unabhängig gemacht (Abb. 3.). Das richtige Aufhängen des Fangkastens (Lichtbild 2.) ist sehr wichtig. Der Kasten kann bei unrichtiger Handhabung der Befestigungsseile vorwärts geschleppt werden, wodurch auch das ruhende Geschiebe aufgegraben wird . Es ist gelungen durch Laboratoriumsversuche einen Geschiebefänger ohne Draht­geflecht auszugestalten, in dem das Wasser einer Sinuslinie entlang zum Aufsteigen gezwun­gen ist und so sein Geschiebe hinterläßt. Bei den Versuchen wurden verschiedene Vor­richtungen geprüft. Die auf den Abbildung 4/d, und am Lichtbilde 1 dargestellte innere Ausgestaltung gab endlich die befriedigende Lösung. Der Fangkasten wurde, wie Abb. 5 zeigt, aus Eisenblech verfertigt; auf die untere Kante der Eingangsöffnung wurde eine Gummiplatte aufgelegt, welche durch mehrere Stahlfedern gegen die Sohle gedrückt wird. Dadurch wild das Anschmiegen zu den Uneben­heiten der Sohle gesichert. Die Ausgangsöffnung hat eine Klapptür, welche sich beim Anziehen des Hebeseiles selbsttätig schließt dadurch wird der Wasserdurchfluß auf den Zeitraum beschränkt während dessen man den Kasten auf der Sohle Hegen läßt. Die Klapptür ist mit einem elektrischen Kontakt versehen, so daß man die genaue Meß­dauer durch eine Signallampe festhalten kann. Durch eine Seitentür des Kastens kann das aufgefangene Geschiebe restlos und leicht herausgenommen werden (Lichtbild 3). Das Gesamtgewicht des Fangkastens beträgt 90 kg.

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