Vízügyi Közlemények, 1936 (18. évfolyam)
Kivonatok, mellékletek - Kivonat a 2. számhoz
VIII. Am meisten verwildert ist der 170 m lange oberste Teil mit 20% durchschnittlichem Gefälle. Das durch den Wasserris herabschiessende Niederschlagwasser bedeutet eine ständige Schadensquelle für die Gemeinde Nyulfalu. In die unteren 2/з des Wasserrisses wurden 5 kleinere Wehre von je 1.40— Г70 m Höhe eingebaut, im oberen Abschnitt, welches stärkeres Gefälle aufweist, befinden sich 8 Wehre, deren Höhe 4'5—8 m beträgt . Höhe und Abstand der Wehre wurden so gewählt, dass die Verbindungslinie zwischen der Überfallkante eines Wehres bezw. der Sohle des nächst oberliegenden Wehres eine Neigung von 2-5% besitze. (Abb. 4). Dadurch wird die Schleppkraft des herabfliessenden Wassers soweit abgeschwächt, dass es das hinter den Wehren angesammelte Geschiebe nicht mehr fortzureissen vermag. Die abzuleitende Hochwassermenge wurde aufgrund eines Sturzregens von 40 mm/St Intensität, Abflussbeiwert 0'6, Einzugsgebiet 32 km 2, auf 9'6 m 3/sec errechnet, welche mit einer Höchstgeschwindigkeit von Г65 m/sec herabläuft. Die Wehre wurden aus in Portlandzementbeton versetzten Natursteinen errichtet. Ihr Profil wurde als Stützmauer auf Erddruck bemessen. (Abb. 5). Der der Höhe des überfallenden Hochwassers entsprechende Druck wurde ebenfalls auf Erddruck umgerechnet. Das Erdmaterial der Baugruben wurde hinter den Wehren aufgeschüttet, um das neu aufgeführte Mauerwerk gegen unmittelbaren Wasserduck zu schützen. Zur Ableitung von Wasseransammlungen hinter der Mauer dienen Sickerschlitze. Die Länge der Beruhigungsbecken wurde mit 80% der Mauerhöhe bemessen. Um der Entstehung von Rissen zufolge ungleichmässiger Setzung vorzubeugen, wurde der Sturzboden vom Wehrkörper getrennt gebaut. Die Mauern greifen überall mindestens 1 m tief in den gewachsenen Boden des Ufers. Die herabfliessenden Wassermengen bewegen sich über den 1'5 km langen Schüttkegel des Wasserrisses in hochgelegenem Bett, welches dort, wo das Gefälle stärker und das Bettmaterial lose, ist, eine in Beton versetzte Steinverkleidung erhielt. (Abb. (Í.) Diese Verkleidung ist in Abständen von je 25 m durch gemauerte Rippen verstärkt. Weiter unten blieb das Bett unverkleidet. Die Arbeiten wurden durch das Kulturtechnische Amt zu Győr in eigener Verwaltung ausgeführt. Am schwierigsten gestaltete sich der Schutz der Arbeitsstellen gegen Verschüttung durch Erdmassen, die sich von den steilen Lössufern losrissen. Um die Gefahr abzuwenden, mussten täglich vor Arbeitsbeginn an den Steilufern abgeseilte Arbeiter die im Loslösen begriffenen Erdmassen zum Abstürzen bringen. Der Preis für den m 3 des in die Sturzwehre verbauten Mauerwerkes von insgesamt 1315 m 3, betrug 27'50 Pengő. Die Verkleidung kostete 4-4 Pengő je m 2. Die gesamten Baukosten teilen sich folgend auf : О о Mauerwerk an 13 Wehren, 1315 m 3 je 27'50 Pengő P 36,200. Hiermit verbundene Erdarbeit und Geländeregelung P 4,300.— Erdarbeit am unteren Lauf und 3828 m 2 Bettverkleidung P 19,000,6 Brücken, insgesamt P 12.200,Ersatzarbeiten P 800. Zusammen : P 72,500.— Von diesem Betrag entfällt auf die eigentliche Verbauungsarbeit die Summe der ersten zwei Posten, d. s. P 40.500, woraus sich die Erstellungskosten für 1 m 3 Wehrmauer samt Nebenkosten auf 31 Pengő stellen.