Vízügyi Közlemények, 1936 (18. évfolyam)

Kivonatok, mellékletek - Kivonat a 2. számhoz

VIII. zwischen den Kongressberichten in vollem Umfange in deutscher, französischer und englischer Sprache auf. Der Verkehr ist ein unentbehrlicher Faktor des Warenaustausches. Vom Verkehrsmittel wird Verlässlichkeit, Genauigkeit, regelmässiger Betrieb, Billig­keit und Geschwindigkeit gefordert. Niedrige Frachtsätze (jedoch nicht unter den Selbstkosten) sichern die beste Entwicklung der Produktion. Die Verkehrs­mittel haben die Bedürfnisse des Warenaustausches zu befriedigen. Eine gute Verkehrspolitik ist durch die Schaffung eines Verkehrsystems gekennzeichnet, das der Hauptrichtung des Warenaustausches, der Bestimmung und Beschaffen­heit der Güter entsprechende Verkehrsmittel zur Verfügung stellt. Der Transport zu Wasser ist allgemein billiger, als die sonstigen Beförderungs­arten. Demzufolge wird durch Gebrauch der Wassertransportmittel nicht nur die Konkurrenzfähigkeit der bereits im Verkehr befindlichen Waren auf den vorhande­nen Märkten erhöht, sondern auch die Eroberung entfernterer Verbrauchergebiete ermöglicht. Für das Wirtschaftsleben bietet jene Verkehrspolitik die grössten Vorteile, die sich auf ein Binnenschiffahrtsnetz stützt, das sich den übrigen Ver­kehrsmitteln harmonisch anpasst. Im weiteren Teile des Berichtes versucht der Verfasser gemeinsam mit Kgl. Obering. E. Németh auf mathematischer Grundlage die Grenzen des irgendeiner neu zu bauenden Binnenwasserstrasse sich anschliessenden Verkehrs- (Produktions-) Gebietes zu bestimmen, bezw. die durch diesen neuen Wasserweg erzielbare räum­liche Erweiterung des Absatzgebietes, deren Kenntnis bei der Projektierung un­erlässlich ist. Im Folgenden zeigt der Verfasser mit Hilfe des wirtschaftsgeographischen Darstellungsverfahrens in welchem Masse die Benützung eines Binnenwasser­weges den Preis eines führenden Landesproduktes (Weizen) am Erzeugungsorte bezw. am ersten Verkaufsort (Ungarische Tiefebene) steigern könnte. Die Diffe­renz zwischen den Frachtkosten zu Wasser und auf der Eisenbahn betrug in 1928 beim Weizen zwischen den Stationen des ungarischen Tieflandes bezw. Wien im Durchschnitt 2'55 Pengő je Meterzentner. Zum Schlüsse beantragt der Verfasser, bei der Untersuchung der unmittel­baren Rentabilität eines Binnenschiffahrtsweges, — soferne derselbe aus Staats­mitteln erstellt wird —, auf die Forderung einer Tilgung und Verzinsung jenes Kapitals zu verzichten, welches während der Bau- und Betriebszeit in Form von gesetzlichen Leistungen (Steuer, Gebühren, Beiträge usw.) dem Staatshaushalte zurückfliesst. (In Deutschland 45%, in Frankreich 47%, in Ungarn 35%.) (Über Antrag des Verfassers hat der Kongress die Behandlung dieser Frage in die Tagesordnung der nächsten Sitzungsperiode aufgenommen.) IV. UBER DIE VERBAUUNG DES WASSERRISSES AM NYULHEGY. Von : L. TAVY. (Ungarischer Text : Seite 179—190.) Der „Sárkánylyuk" (Drachenhöhle) genannte Wasserris zieht sich am nordöst­lichen Hang des Bakonyer Gebirges, ungefähr 13 km südlich von der Stadt Győr dahin. Seine Tiefe beträgt stellenweise 35 m, seine Breite geht auch über 50 m hinaus.

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