Vízügyi Közlemények, 1932 (14. évfolyam)

2. füzet - XII. Kisebb közlemények

16 Wildbachverbauungsarbeiten, Ufer- und Sohlenbefestigungen, ferner für sonstige Meliorationsarbeiten (Mergelung, Moorkulturen) verwertet. Die Forschungen erstrecken sich auf Meteorologie, Klimatologie, Pedologie, Hydrologie, weiter auf die ins Landwirtschaftliche einschlägigen Fragen der zu lösenden kulturtechnischen Aufgaben. Die Anstalt blickt auf eine zu kurze Vergangenheit zurück, als dass ihre erzielten Resultate als abgeschlossen gelten könnten, das auf theoretischem und praktischem Gebiet bisher geleistete ist aber von wertvoller Bedeutung für die kulturtechnische Praxis. Die Forschungen der Anstalt auf dem Gebiet der Röhrendränung führten zur Lösung der Frage der Abstände und Tiefenlage der Dränstränge. Die hier gefundenen Resultate wurden mit Berücksichtigung der verschiedenen Boden­produkte und der vorkommenden Bodenarten tabellarisch zusammengefasst. Dem Problem der Überrieselung im Zusammenhang mit verschiedenen Düngungsarten wurden ebenfalls Untersuchungen gewidmet. Die Abhandlung endet mit einer Schilderung jener Erfolge, die der tschechische kulturtechnische Dienst durch Verwertung dieser Forschungsergebnisse aufzu­weisen hat. VI. DIE NEUERE AUSGESTALTUNG DER DACHWEHRE. Von : JÓZSEF MANTUANO. Einer in Umrissen gegebenen Entwickelungsgeschichte der Dachwehre lässt der Verfasser die ausführliche Besprechung des heutzutage meistverbreiteten Dachwehres, System Huber und Lutz, folgen. Er macht, uns mit der Form des Wehres bekannt und teilt auf Abb. 3 jene Bemessungen mit, bei denen die freie Bewegung der Wehrklappen gesichert werden kann. Im Rahmen der die statischen Verhältnisse betreffenden Erörterung bestimmt er die auf die einzelnen Klappen einwirkenden äussern Kräfte. (Abb. 4.) Hierauf folgt eine Untersuchung der Gleichgewichtsbedingungen, wobei er von der aufgestellten Lage der Klappen ausgehend (Abb. 5) zunächst die Ver­bindungskette als nicht gespannt annimmt und die gebogene Ausbildung der unteren Schützentafel unberücksichtigt lässt. Die nächste Untersuchung bezieht sich ebenfalls auf die aufgestellten Tafeln, es werden jedoch sowohl die durch die gespannte Kette vermittelten Kräfte, als auch die gebogene Form der unteren Tafel in Betracht gezogen. (Abb. 6.) Das Wehr spielt in diesem Falle die Rolle eines Dreigelenkträgers, wo das mittlere Gelenk allerdings nur ein ideelles ist. Zum Schluss errechnet der Verfasser den zur Aufstellung des hegenden Schützes erforderlichen Wasserdruckwert. (Abb. 7.) Die Untersuchung der auf das Wehr wirkenden Kräfte ermöglicht die aus­führliche Besprechung der einzelnen Konstruktionselemente. Die wichtigsten sind : die unteren und oberen Wehrtafeln, die seitlichen Grenzpfeiler oder Widerlags­mauern. Die untere und obere Wehrtafel besteht aus Bohlen, die auf sparrenartig angebrachten Rippen befestigt sind. Die Entfernung der Rippen von einander beträgt durchschnittlich 2-0 m, sie sind gewöhnlich als Blechträger, seltener als Fachwerke ausgebildet. Abb. 8 enthält Profile der zwischenhegenden Rippen mitsamt der Gelenks- und Dichtungsanordnung der oberen und unteren Tafel.

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