Botár Imre - Károlyi Zsigmond: A Tisza szabályozása II. rész (1879-1944) (Vízügyi Történeti Füzetek 4. 1971)

Összefoglalás és a további perspektívák. A Tisza-völgy jelene és jövője - Idegennyelvű kivonatok

Beiträge zur Geschichte des Wasserbaues in Ungarn Nr 3—4 DIE REGULIERUNG DER THEISS Die Regulierung der Theiss bildet ein hervorragendes, sogar — schon wegen ihrer Ausmasse und Wirkung — zweifellos das wesentlichste Kapitel der Geschichte der ungarischen Wasserbauarbeiten. Rund ein viertel Teil des Staatsgebietes (2, 3 Millionen ha) ist von Hoch­wässern geschützt, von dem ungef. 3 / 4 Teil auf das Theisstal entfällt. Während die Regulierung des Flussbettes auf Staatskosten vollführt wurde, wurde der Bau der Hochwasserschutzdämme — in einer Länge von rd. 2700 km — durch die Vereinigung der Interessenten gebildeten autonomen Hochwasserschutz­und Binnenentwässerungsgenossenschaften durchgeführt. Die Grösse dieser Arbeiten ist auch in Weltmassstab sehr bedeutend und unter den europäischen Hochwasserschutzbauten nehmen sie sogar die erste Stelle ein. Unsere Abhandlung — Abriss einer Monographie — erschien in zwei Heften, die die Geschehnisse der Jahre 1846 bis 1879 bzw. 1879 bis 1944 behandeln. I. Die Einleitung des ersten Teiles gibt ein treues Bild über den Urzu­stand der Theiss und des Theisstales, über die die Entwicklung hemmende Wirkung einer ganzen Welt der Sümpfe, über das Regime der Theiss vor ihrer Regulierung und über die langandauernden Hochwässer. An der Ubersichts­karte der Seite 11 sind die ständig (oder im überwiegenden Teil des Jahres), resp. zeitweise wiederohlt überschwemmten Gebiete, deren gemeinsame Ausdehnung rd. 20 000 km 2 betrug, dicht bzw. dünn schraffiert. Obwohl kleinere Regulierungs- und Hochwasserschutzarbeiten von lo­kalem Charakter seit dem 17. Jahrhundert gemacht wurden, hat die Wirt­schaftslage des Landes, nach anderthalb hundertjähriger türkischer Herr­schaft und nach den Unabhängigkeitskriegen, erst gegen Mitte des 19. Jahr­hunderts die Inangriffnahme der allgemeinen und planmässigen Regulierung der Theiss, das auf die Tagesordnung Setzen der Regelung des Theisstales ermöglicht. Die Notwendigkeit einer pianmässigen Regulierung des ganzen Theiss­tales als einer Einheit hat der leitende Wirtschaftspolitiker und unermüdliche Organisator der wirtschaftlich-technischen Entwicklung des Landes, St. Szé­chelyi erkannt (Bild S. 23). Er hat die zweckmässige Organisationsform der Arbeiten, die einheitliche (zentrale) Genossenschaft aller Interessenten des Theisstales, zustande gebracht. Die allgemeinen Projekte der Theissregu­lierung hat, auf Grund Széchenyis grundsätzlichen Ansichten und Weisungen fussend — aber auch auf Grund früherer verschiedener Vorschläge und der Resultate der in den Jahren 1833—1845 unter der Leitung des Ing. S. Lányi vollgeführten „grossen Theissmappierung" — der hervorragende Ingenieur der Epoche, Paul Vásárhelyi (Bild S. 26), der frühere Leiter der Donaumap­pierung verfertigt.

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