Árvízvédelem, folyó- és tószabályozás, víziutak Magyarországon (OVH, Budapest, 1978)

D) Víziutak - Idegen nyelvű összefoglaló

Kompetenzen besitzt, um alle Kräfte des Landes im Notfall in den Dienst der Hochwasserabwehr zu stellen. Die mit Rücksicht auf diese Aspekte aufgestellte Landesorganisation für Hochwasserschutz ist fähig zur Erfül­lung dieser Aufgabe, gut vorbereitet und entsprechend ausgerüstet. Ihre Einsatzfähigkeit ist durch die erfolgreiche Bekämpfung der grossen Hoch­wässer im letzten Jahrzenht eindeutig erwiese. Diese Schlagfertigkeit muss auch in der Zukunft erhalten bleiben, die Organisation und Ausrüstung auf den modernsten Stand gebracht werden, weil der Ausbau des ungari­schen Hochwasserschutzsystems auf die vorgegebene Sicherheit noch lange Zeit in Anspruch nimmt, während der Wert der geschützten Wirtschafts­güter stürmisch weiter anwächst, also eine eventuelle Hochwasserkatast­rophe immer grössere Schäden zuführen kann. Der erste Teil im Hauptabschnitt Flussregulierung gibt eine ausführ­liche morphologische und hydrologische Kennzeichnung unserer Flüsse. Für die Planung von Flussregulierungen sind nämlich im Zuge der Vor­arbeiten jene naturgeographischer, geomorphologischen, hydrologischen und hydraulischen Faktoren zu erschliessen bzw. deren Parameter einzu­sammeln, durch die der behandelte Fluss in Anlehnung an die Zielstellun­gen der Regulierung gebührend characterisiert werden kann. Behandelt werden Flussregime, Eds- und Geschiebeverhältnisse, um für die Praxis brauchbare Berechnungsmethoden und Beziehungen mit Angabe ihrer Zu­verlässigkeit aufzuweisen. Allgemeiner Überblick Charakter, Krümmungs- verhältnisse, Bettgestaltung der ungarischen Flussabschnitte. Im folgenden Teil des Hauptabschnitts wird ein Überblick über die Regulierung der ungarischen Donau- und Theißsabschnitte ferner ihrer Nebenflüsse gegeben. Festgestellt werden kann, dass die grosszügigen Re­gulierungen im 19. Jahrhundert begonnen worden sind und bis zum An­fang des 20. Jahrhunderts gedauert haben. Eine allgemeine klassische Re- guierungskonzeption war die schadlose Abführung der Abflüsse, die Ab­wendung der Eisgefahr sowie an einzelnen Flüssen bzw. Flussstrecken die Sicherstellung der erforderlichen Schiffahrtsrinne. Nach der Jahrhundert­wende, bis in die 1950er Jahre sind die Regulierungseingriffe in Anlehnung an diese Konzeptionen vorgenommen worden. Am Ende der 1950er Jahre wurden die an den ungarischen Flüssen durchgeführten Regulierungsarbeiten analysiert und ausgewertet, sodann in der Folge anfangs der 1960er Jahre eine neue moderne Regulierungs­konzeption bzw. ein Regulierungsplan für die obere Donau (Strecke zwi­schen Rajka und Gönyü) erarbeitet. Dies war der Anlass zu einer neuen Periode für Forschung und Plannung, die auf die Entwicklung von mo­dernen theoretischen und praktischen Methoden, Bemessungsverfahren für die Planung bzw. Bemessung des Gerinnebetts ausberichtet waren. Als Er­gebnis dieses Prozesses wurden die Grundlagen für die moderne Fluss­regulierung ausbearbeitet und mit Zusammenstellung der allgemeinen Re­gulierungspläne begonnen. Die derzeitige Lage kann also dahingehend ein­geschätzt werden, dass in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten For­schung, Planung, technische Vorbereitung und Baumassnahmen der Fluss­regulierung erheblich fortgeschritten sind, dass aber mit Rücksicht auf die 731

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