O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 14. (Budapest, 1973)

Topál, Gy.: Zur Säugetier-Fauna der Mongolei. Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z. Kaszab in der Mongolei. Nr. 322 47-100. o.

In den Schädeinlassen ' können keine Unterschiede zwischen den einzelnen Exemplaren festgestellt werden, obwohl nach BOBRIN­SKI et al . (1965) für die Unterart sibiric a kleinere Schädel­masse bezeichnend sein sollen. Der kaudale Teil der Nasalia verschmälert sich an unseren caliginosus-Exemplaren nicht, wie das auf Grund der Beschreibung von BOBRINSKI zu erwarten gewe­sen wäre. Obwohl auch unser Schädelmaterial sehr spärlich ist, scheint es doch erwähnenswert, dass an sämtlichen Schädeln, die von Tieren der Unterart sibirica herrühren, die Paukenblasen länger, aber vor allem rundlicher sind als bei den caliginosus­Exemplaren . Dipus sagitta sowerbyi (THOMAS, I9O8) 1 â juv ., Inv. Nr. 68.553.1 ., Balg und Schädel, Südgobi Ajmag: Nojon nuruu Gebirge, Oase beim Bächlein Muchor örege gol , 64 km W von Grenzposten Ovot Chuural , 1450 m, 21. VI. 1967. (831) ­Breit ausgedehnte Sandwüste mit Haloxylon,Tamariscus und Nitra­ria, Lager an einem breiten Sajr (trockenes Plussbett), neben dem Lager mit einer Quelle und kleinem Bächlein, am Talgrund mit üppiger grüner Vegetation, sonst ist die ganze Gegend sehr öde. Sammeln nacht bei Lampenlicht. 1 sex?, Inv .Nr . 73.14.1., montiertes Exemplar mit Schädel, Ba­janchongor Ajmag: zwischen Somon Bajangobi und Somon Bajanleg, 26 km SO von Bajanleg, 1450 m, 1.-2. VII. 1967. (875) - Breit ausgedehntes Lasiagrostis-Wiese am tiefsten Grund des abfluss­losen Beckens, südlich daneben ein Bergzug mit typisch halbwüs­tenartigen Pflanzenwuchs. Masse: Tabelle VII. und VJII. Da die Fundorte unserer Exemplare in dem Süden des Landes lie­gen, müssen die Tiere unserer Sammlung zu der Unterart sowerbyi gestellt werden. Trotzdem stimmt unserer jungen Exemplar farb­lich mit der Unterart ubsanensi s (BANNIKOV, 1947) überein und weicht von der Färbung ab, die STUBBE und CHOTOLCHU (1968) für die Unterart sowerbyi als charakteristisch angeben. Dies kann wohl möglich mit dem juvenilen Zustand unseres Tieres Inv. Nr. 68.553.1. erklärt werden. Das andere ausgewachsene Exemplar

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