O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 14. (Budapest, 1973)

Topál, Gy.: Zur Säugetier-Fauna der Mongolei. Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z. Kaszab in der Mongolei. Nr. 322 47-100. o.

lässt aich schon auf Grund seiner Färbung ohne weiteres zu der Unterart sowerbyi stellen, trotzdem dasa sein Fundort etwa 200 km nördlich liegt von dem des jüngeren Tieres . Der nach ALLEN (1940) für die Unterart sowerby i bezeichnende weisse Unteraugenfleck konnte an keinem unserer Exemplare wahr­genommen werden. Weiterhin scheint es noch erwähnenswert, dass - im Gegensatz zu der originellen ALLENschen Beschreibung - un­sere beiden Exemplare auch auf dem ersten Zehe des Vorderfusses eine kurze und abgestumpfte Kralle tragen. Es ist also anzuneh­men, dass dieser Satz seiner Diagnose nicht auf alle Individuen der Art zutrifft - wenn diese Art mit einer anderen: Stylodipus gegenübergestellt wird. Nebenbei möchte ich auf einen Fehler des ALLENschen Bestim­mungs-schlüssel für die mongolischen Springmäuse hinweisen (194O, p. 1065). Als sicheres Unterscheidungsmerkmal zwischen Dipus und Stylodipus führt ALLEN das Fehlen des oberen Praemo­laren bei Dipus an. In der nachfolgenden Beschreibung der bei­den Gattungen schildert er die Verhältnisse schon den Tatsachen entsprechend und schildert Dipus als eine Gattung seiner Ver­wandtschaftskreis, die sich durch den Besitz eines oberen Prä­molaren auszeichnet.Während bei unserem ausgewachsenen Exemplar die Schneidezähne eine gelbe Farbe besitzen (wie das von ALLEN angegeben wurde), sind die oberen Schneidezähne unseres jünge­ren Exemplars noch weisslich. Der juvenile Zustand des Tieres Inv. Nr. 68.553.1. macht sich auch in den kleineren Schädel- und Körpermassen bemerkbar, nur d'ie Kronenlängen der oberen und unteren Zahnreihen erreichen den Wert der anderen mongolischen und chinesischen Exemplare dieser Unterart. Cricetulus barabensis barabensis (PALLAS, 1773) 1 <£, Inv. Nr. 69.37.I., verletzter Balg und Skelett, Uvs Ajmag: am Fluss Chöndlön gol , 32 km NW von der Stadt Ulaangom, 1200 m,

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