O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 13. (Budapest, 1972)

Dely, O. G.: Adatok a Kárpát-medencei törékeny gyík (Anguis fragilis Linnaeus) rendszertanához és elterjedéséhez 39-79. o.

ten sollen vor allem FUHN (1961), STUGREN, FUHN & POPOVICI (1962), BESCHKOV (1966) und LAC (1967) erwähnt werden. Alle von ihnen haben die Unterscheidung der einzelnen Unterarten auf Grund jener Merkmale durchgeführt, die von WERMUTH (1950) vor­geschlagen wurden* Nach FUHN (1961 )., FUHN & VANCEA (1961 ), sowie STUGREN, FUHN & POPOVICI (1961) sollen in Rumänien zwei Unterarten der Blind­schleiche vorkommen ( fragilis und colchicus ), Gleichzeitig ge­lang es ihnen nachzuweisen, dass in einigen Beständen der typi­schen Form - aber auch in jenen der Unterart colchicus - neben den für die betreffende Unterart bezeichnenden Merkmalen auch diejenigen der anderen Unterart vorkommen können (selbstver­ständlich mit einer niedrigeren Häufigkeit ).Die Blindschleichen Bulgariens wurden von BESCHKOV (1966) bearbeitet. Er konnte e­benfalls das Vorkommen von zwei Unterarten (typische Form und die Unterart colchicus ) nachweisen. An einigen Fundorten sollen aber nach ihm auch Mischpopulationen, weiterhin - wenn auch nur ausnahmsweise - einzelne Individuen, die "Zwischenmerkmale" der beiden Unterarten aufweisen, vorkommen. In der Slowakei scheint dagegen nach LAC (1967) vor allem die östliche Unterart, col­ chicus dominierend sein. In einigen Gegenden sollen aber auch Mischpopulationen vorkommen. Auf Grund der obenerwähnten Untersuchungen schien eine einge­hende Bearbeitung der ungarischen Blindschleichen-Beständen un­bedingt notwendig. Das Verbreitungsareal der typischen Form grenzt gerade hier in Ungarn, in der Mitte des Karpatenbeckens, an jenes der östlichen Unterart, Das Ziel meiner eigenen Unter­suchungen war die mikrosystematische Bewertung der ungarischen Blindschleichen-Bestände, ausserdem aber eine Überprüfung der Stabilität bezw, Variabilität der zur Unterscheidung der beiden Unterarten herangezogenen Merkmale, Untersucht wurden Insgesamt 111 Exemplare, darunter 60 Exempla­re aus verschiedenen Gebieten Ungarns. Zum Vergleich wurden auch 51 Exemplare aus den Nachbarländern untersucht.

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