O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 13. (Budapest, 1972)

Dely, O. G.: Adatok a Kárpát-medencei törékeny gyík (Anguis fragilis Linnaeus) rendszertanához és elterjedéséhez 39-79. o.

Berücksichtigt wurden vor allem folgende Merkmalet 1/ das Vor­handensein oder Pehlen einer sichtbaren' Ohröffnung; 2/die Grös­se, bezw. Zahl jener Schuppen, die in einer über die Körpermit­te verlaufenden Querreihe stehen; 3/ die Masse und Anordnung der KopfSchilder im Pileus; 4/Färbung und'BIaufleckung ; 5/ all­gemeine Körpermasse, wie z.B. Körper-, Schwanz- und Pileus-Län­ge , sowie Pileus-Höhe. Ausserdem habe ich auch weitere morpho­logische Merkmale in Betracht gezogen - falls das sich als not­wendig erwiesen hat. Um die Stabilität bezw|. Veränderlichkeit der für die Charakte­risierung der einzelnen Unterarten vor allem berücksichtigten Merkmale zu überprüfen, untersuchte .ich zuerst jene 12 Exempla­re, die an demselben Fundort (und in demselben Biotop): Hertnek (Csergő' Gebirge, Slowakei) gesammelt wurden» Eine Überprüfung der systematischen Zulässigkeit der erwähnten Merkmale war schon deshalb notwendig, weil es auch zur Zeit Autoren gibt,die an der Unterart-Berechtigung der cnlchicus­Form zweifeln, oder als einziges charakteristisches Merkmal seine Blaufleckung an­erkennen» Eine eingehende Analyse der erwähnten Merkmale hat den eindeutigen Beweis gebracht, dass eine grosse Stabilität nur folgenden von Ihnen zugeschrieben werden kann: 1/ das Vor­handensein einer sichtbaren OhrÖffnung; 2/ eine verhältnismäs­sig hohe Zahl der Querschuppen (wenigstens 2 6) (bei 2 Exempla­ren 30, bei 8 Exemplaren 28, bei 2. Exemplaren 26); 3/ die An­ordnung der KopfSchilder Im Pileus: bei den meisten Individuen anliegt das Frontale dem Internasale und nur bei zwei Tieren berühren sie nicht; 4/ die Blaufleckung (bei sämtlichen Indivi­duen vorhanden). Jene Merkmale also, die nach WERMUTH (1950) die Unterart colchicus kennzeichnen, treten an sämtlichen Exem­plaren des kleinen Bestandes von Hertnek als ein konstanter Merkmalskomplex auf. An der systematischen Zuverlässigkeit des von WERMUTH vorgeschlagenen Merkmalskomplexes kann also nicht gezweifelt werden. Die in verschiedenen Gegenden Ungarns gesammelten Blindschlei­chen lassen sich auf Grund ihrer Unterart-Eigentümlichkeiten in drei Gruppen einteilen*

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