O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 11/1-2. (Budapest, 1969)

Kretzoi, M.: Skizze einer Arvicoliden-Phylogenie-Stand 1969 155-194. o.

A » v. a, MEULEN beweisen. Ob Arvicol a LACÉPEDE 1799 auf eine Al­lophaiomys­Form zurückgeleitet werden soll, oder doch einer grossen - zurzeit unbekannten - Mimomys-Art entspringt, wie an­genommen wird, ist vorderhand nicht zu ermitteln. Mehr wissen wir von der Prühentfaltung der Mlcrotu s (s.l. )­Gruppe, deren Entwicklung bereits in der Mitte des Unteren Mittelpleistozän (Mitte Altbiharium) in zwei Hauptrichtungen begonnen haben musste (Abb.l2a-c): eine ist durch den „ Pi tymy s "-Rhombus an der Basis des M-^-Anteroconid in den Altformen bekannt. Aus die­sem „ PI tymy s"-Stadium führt die Entwicklung in die Mlcrotus­Stufe ( Micro tu s s.str.), während die andere durch Eindringen der lingualen Einbuchtung zwischen Metaconid und Anteroconid­Innenprisme (anstatt eines „ Pi tymy s "-Rhombus ) eine unpaare Aus­senprisme entstehen liess und die Innenprisme mit dem Anteroco­nid-Rest verbunden blieb ( Pallasilnu s KRETZOI 1964, mit Mus oeconomu s PALLAS als Typus). Neben diesen entstanden wohl aus dem Sammeltypus Allophalomya­Phaiomys-Tyrrhenicol a eine Reihe weiterer selbständiger Linien, die mit mehr oder weniger Recht als Gattungen, bzw. Untergat­tungen registriert oder mit noch mehr Recht synonymisiert wer­den. An solchen seien erwähnt: Arbustlcol a SHIDLOYSKY 1919 für die europäisch-kaukasische „ Pitymy s"-Gruppe ( Pitymy s MOMURTRIE ist eine nordamerikanische Gattung, die mit diesen altweltli­chen Formen wohl nicht näher verwandt ist), Stenocraniu s KAST­SHENKO 1901, Chionomy s MILLER 1908, Laslopodomy s LATASTE 1882, Blanfordlmy s ARGYROPULO 1933, Neodo n HODGSON 1849, Lemmlmlcro­tu s TOKUDA 1941, Aulacomy s RHOADS 1894, Pedomy s BAIRD 1857, Pi­tymy s MOMURTRIE 1831, Ohllotu s BAIRD 1857, Sumeriomy s ARGYROPU­LO 1933, Alexandromy s 0GNE7 1914, bzw. selbst Micro tu s SCHRANK 1798. Gewisse Bedenken erwecken bei der Eingliederung zur obigen Gruppe die generisch-subgenerischen Taxonen Altlcol a MILLER 1896, Platycranlu s KASTSHENKO 1901, Aschlzomy s MILLER 1898, so­wie Antellomy s MILLER 1896, besonders aber E othenomy s MILLER 1896 und Proedromy s THOMAS 1911, von denen besonders letztere,

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