O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 11/1-2. (Budapest, 1969)

Kretzoi, M.: Skizze einer Arvicoliden-Phylogenie-Stand 1969 155-194. o.

gelegentlich aber auch Eothenomy s besser als nicht direkter Al­io pha I omy s-Na chkomme zu betrachten ist. Noch weniger als diese, sind die amerikanischen Gattungen Her­petomy s MILLER 1898 und Orthrlomy s MILLER 1898 als echte Arvi­colini Tor stellbar. Beide besitzen eine sehr charakteristische Prismenverteilung am M^, die bei einem auf altweltliche Pormen, wie Allophalomy s oder ähnliche, ja überhaupt auf eine Gruppe mit Mimomy s-R e dukt i on zurückgeleiteten Arvicoliden niemals vor­kommen kann: Protogonid-Endogonid, bzw. Metagonid-Anteroco­nidrest sind nicht paarweise zu Querrhomben vereint, sondern streng getrennt. Ein solches Kauflächenbild des M^ ist nur bei den Ondatrin l , bzw. bei Kislángj a entwickelt. Nachdem aber die­sen zwei Gattungen eine von Allophaiomy s abgesonderte, neuwelt­liche Abstammung anzunehmen, im Augenblick noch zu gewagt wäre, muss diese Präge vorderhand noch offen gelassen werden. Dasselbe gilt endlich für Neoflbe r TRUE 1884-. Diese Gattung steht in allgemeinen Aufbau, Ökologie, aber auch in Schädelbau, Dimensionen, Kaubild der Zähne usw. Ondatr a sehr nahe - bloss Ist sie ein Säulenzähner. Ob die Übereinstimmungen mit Ondatra bloss Parallelerscheinungen seien und die Annäherung an den viel kleineren Herpetomy s die wirklichen Beziehungen zeigen sollte, kann noch weit nicht beantwortet werden. Zuletzt sei noch darauf verwiesen, dass die Myodin l - also die Rötelmäuse - könnten, falls sie doch nicht mit Prometheomyinen in nähere Beziehung zu bringen sind, hier angeschlossen werden, undzwar in der Nähe der Pllomyin i . Entwurf des Arvicoliden-Systemes TTm das im Text kurz erörterte etwas übersichtlicher zu gestal­ten, sei hier ein taxonomischer Entwurf der Familie vorgelegt, wie ein solcher Versuch im Augenblick am wahrscheinlichsten ausfallen kann.

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