O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 10/1-2. (Budapest, 1968)

Marián, M.: Die Amphibien- und Reptilienfaunen des Kunfehértó (Kunfehérsodasee) in Ungarn 143-162. o.

2./ Ein auf San&hügeln_ange_3iede 1ter_Wal d r and . Er er­streckt sich auf den nordöstlichen und südwestlichen Seiten bis zum Bettrand des Kuníehértó. Er gibt zunächst den schon erwähnten Eidechsen und Natrix natri x eine Aufnahme. Bei ei­ner Gelegenheit habe ich das Eierlegen der Emya orbicularis in einer kleinen kaum grasigen Lichtung des Waldrandes be­obachtet . Der für die Portpflanzung und Entwicklung der Amphibien wichtigste Biotop ist der Sodasumpf. Diese Formation hat sich am südwestlichen fTfer des Sees Nr. III besonders schön ausgestaltet. Im Frühling und im Anfang des Sommers wimmeln hier die Larven in grossen Mengen. Unter ihnen sind alle Am­phibienarten des Kunfehérsees vertreten. Ich nahe eine ähn­liche Menge von Larven in keinen anderen Stellen des Seebét­tes beobachtet. Es ist jedenfalls wahr, dass dies der am mindesten gestörte Teil der Sodasumpf zone ist. Es stellt sich eventuell die Frage, ob in den drei se­parierten Seeteilen - trotz der verschiedenen chemischen Zu­sammensetzung ihres Wassers - die Fortpflanzung der Amphi­bienarten identisch sei. Die Laichkrautvegetation der beiden kleineren See teile ist nämlich aus anderen Pflanzenarten zu­sammengesetzt worden wie die Schwimmvegetation des Sees Nr. III, was die Verschiedenheit der wasserchemischen Zusammen­setzung der Seeteile und der ökologischen Verhältnisse de­monstriert. (Dies wird auch von pH-Messungen bestätigt: Das Wasser des Sees Nr. I ist viel alkalischer als dasjenige des Sees Nr. III.) Es mag festgestellt werden,dass der verschie­dene alkalische Gehalt der Seeteile keinen Einfluss auf die Fortpflanzung der im Waas er befindlichen hiesigen Frosche ( Bomb in a und Ran a) ausübt. Diese Arten sind in allen drei Seeteilen heimisch. Die Grösse ihrer Population wird nur von der Menge der Nahrung, den von der Pflanzenumge bung sicher­ten Verdeckungsmcglichkelten und von der menschlichen Tätig­keit beeinflusst. Die Toleranz des sodahaltigen Wassers von Amphibien

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