O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 8/1-2. (Budapest, 1966)

Dely, O. Gy.: Angaben über die Verbreitung des Feuersalamaners (Salamandra salamandra L.) im Karpatenbecken 69-88. o.

Lurche und Kriechtiere bekannt wurden und so selbstverständ­lich auch die Verbreitungsdaten des Feuersalamanders auch bedeutend vermehrt werden konnten. Ich halte es ebendeswegen für angebracht, die neuerlich entdeckten bzw. früher aufgefundenen Fundstellen zusammen­fassend bekanntzugeben, um die genauere Umgrenzung der Ver­breitung der genannten Art in unserer Heimat bzw. im Karpa­tenbecken geben zu können. Nachstehend teile ich also die ausführlichen Verbrei­tungsdaten der in unserer Heimat sowie der in den zoogeogra­phisch mit dem Karpatenbecken eng verknüpften Ländern (Kar­paten-Ukraine, Rumänien, Jugoslawien, Tschechoslowakei und Österreich) lebenden Salamandra salamandr a mit. Diese stell­te ich einerseits an Hand der seit 1956 neuerlich gesammel­ten Exemplare, anderseits auf Grand der Register-Kartonen^­des verbrannten Kateriales, sowie der betreffenden Literatur zusammen. Es soll dabei hervorgehoben werden, dass jene, aus der Literatur bekannten Daten, von welchen das Material we­der in unserer Sammlung vorzufinden war, noch seit ihrer Publikation neuere Beweisexemplare gefunden wurden, in die Liste bzw. in die Verbreitungskarte nicht aufgenommen wurden. 2 In dieser Hinsicht bilden nur die Fundstellen Budapest, der Abhang des Keserühegy im Pilis-Gebirge und das Fani-Tal im Vértes-Gebirge eine Ausnahme, welche wir, - wie bekannt, ­in der Literatur vorfinden. Die Fundstelle Budapest erwähnt Wie ich das in meinen vorherigen Arbeiten bereits an­deutete , - sind die Duplikate der Fundort-Kartonen des im Jahre 1956 verbrannten Materiales übriggeblieben, - da sie in einem anderen, unversehrt gebliebenen Saal aufbewahrt wurden. 2 Solche Angaben stammen hauptsächlich aus den, die Tier­welt der einzelnen Komitate schildernden Kapiteln der Serie „Magyarország vármegyéi és városai" („Die Komitate und Städ­te Ungarns"), welche Bekanntmachungen, - da diese hauptsäch­lich nicht von Fachleuten stammen, - auf irrtümlichen Be­stimmungen gründen.

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