O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 8/1-2. (Budapest, 1966)

Dely, O. Gy.: Angaben über die Verbreitung des Feuersalamaners (Salamandra salamandra L.) im Karpatenbecken 69-88. o.

zum erstenmal MÍEELY in der FRH. (1917), welche Angabe von Frau FEJÉRVÁRY ohne eine besondere Bemerkung in ihre Liste aufgenommen wurde. Liese Angabe kann aber, - trotzdem, dass unter den Duplikaten der im Jahre 1956 verbrannten Fundort­Sartonen eines die Aufschrift „Budapest" trägt^, - nicht als vollgültig betrachtet werden, weil seit der ersten Bekannt­machung mehrfache Sammlungen und Untersuchungen das nicht bestätigten. Ebenso wurden keine weiteren Beweisexemplare vom Abhang des Keserühegy im Pilis-Gebirge gefunden, - aber in diesem Gebirge selbst überhaupt nicht, sowie auch nicht von dem Fáni-Tal bzw. dem Vértes-Gebirge^ . Ebendeswegen wur­den die Fundorte Budapest, Pilis-Gebirge, sowie Vertes-Gebir­ge in meine Liste nur bedingt aufgenommen und auf der Karte von anderen verschieden markiert. Ich reihe nicht einmal unter die Ausnahmen und nehme in meine Liste nicht einmal ausnahmsweise den Fundort Bakony­Gebirge bzw. die Umgebung des Balatons auf, bis von diesen Gebieten gesammeltes Material uns nicht zur Verfügung steht. ^ Laut des Kartons ist als Datum der Sammlung des Sala­mandra salamandr a L. VIII. 1931, als Sammler BARTKÓ angege­ben. Da die Art aus der Umgebung von Budapest auch seitdem nicht hervorkam und in früheren Zeiten MARGÓ (1879), ja so­gar später auch GEDULY (1931) den Mangel am Feuersalamander in diesen Gebiet erwähnt, kann in diesem Falle nur daran ge­dacht v/erden, dass BARTKÓ auf ein solches Exemplar stiess, welches ein unverantwortlicher Terrarist, - solche gibt es auch heute noch, - in einem unserer Gebirgen fang und des­sen überdrüssig geworden, es in der Umgebung von Budapest freigelassen hatte. ^ Die Fundstelle Abhang des Keserühegy, Pilis-Gebirge, wurde von SZABÓ (1956) an Hand der Ansage von VAJDA L. be­dingt aufgenommen und diese machte ich selbst (DELY, 1967) im Magyarország Állatvilága, Kétéltűek - Amphibia (Ungarns Tierwelt - Lurche) nur bedingt bekannt, - ebenso, wie den Fundort Vértes-Gebirge, wo Dr. P. AGÓCSY am 30. IV. 1961 ein Tier erwerben konnte. Im Falle nachfolgende Sammlungen an den genannten Fundstellen nicht neuere Beweisexemplare erge­ben, so können wir auch nur, - ähnlich dem Falle von BART­KÓ -, an von Terraristen ausgesetzte Tiere denken.

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