O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 3/1-2. (Budapest, 1961)

Stugren, B. ; Kohl, I.: Beobachtungen über die Biologie des Moorfrosches (Rana arvalis Nilss.) in Siebenbürgen 65-70. o.

1. Rana arvali s aus Rétyi *yir Das berühmte RaturSchutzgebiet Rétyi Hyir in Trsi Scau­ne /Három Ssék/~Becken ist in der biologiaohen und geogra­phischen Literátor wohl bekannt, so daaa wir auf eine ein­gehende Beschreibung des Fundortes verzichten können. Vas jedoch für den Herpetologen merkwürdig ist, ist die grosse Menge von Moorfröschen auf dieser einaamen Insel, fern vom Hauptverbreitungsgebiete der in Rede stehenden Art. Auch die Mannigfaltigkeit der Biotope auf dieaem kleinen Raum, der nur 600 Ha bei einer Seehöhe von 525 m umfasst, scheint auf die Verteilung des Moorfrosches einen Einfluae geübt su ha­ben. Wird die Verteilung der Art in den Lebensräumen ver­folgt, ao ergibt sich folgendes Bild: 1. Im lichten, aua sehr wenigen Bäumen bestehenden Bir­kenhain und auf der angrenzenden Wiese,haben wir keine Moor­frösche, sowie Uberhaupt keine Amphibien und Reptilisn be­obachtet . 2. In der Umgebung der zahlreichen /ungefähr 200/ klei­nen und grösseren Teichen und Tümpeln, die von SanddUnen des Feketeügy umringt sind, ist Rana esculent s der häufigste Frosch. Daneben, in sumpfigen TUmpeln, sowie auf den Sand­dUnen, auf ganz trockenen Stellen, ist der Moorfroaoh eine eehr häufige Erscheinung. Die Art lebt hierin Gesellschaft der Rana esculent a, Rana dalmatln a, Trlturua crl statu s und Trl­turus vulgari s. 3. Der Moorf roach fehlt Jedoch auf den mit Alnus glu­tinös e bepflanzten Sanddünen, wo wir nur Lacerta aglll e und Pelobates fuecu s fanden. 4. Die Art fehlt ebenfalls im benachbarten Pinetum wo Jedoch Rana temporari a vorkommt . 5. Auf den bebauten Feldern wurden von uns vereinzelte Moorfrösche beobachtet. Aus diesen Beobachtungen lässt sich ersehen, dass der Moorfrosch im Naturschutzgebiet Rétyi ïïyir nur einige Bioto-

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