O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 2/1-2. (Budapest, 1960)

Kretzoi, M.: Ein neuer Meline aus dem Jungpleistozän des Karpaten-Gebietes 299-305. o.

3Û3 wäre die Kenntnis der Bezahnung erforderlich. Nach diesen Voraussetzungen kann festgestellt werden, dass unser Fundstück vor allem mit Meies, dann mit den zwei weiteren - derzeit bekannten - echten Melinen, d.h. Arctonyx und Paramele s /» Arctomele s/ 1 verglichen werden muss. Gulo, mit dem nur oberflächliche Ähnlichkeiten bestehen, kann im weiteren wohl unberücksichtigt bleiben. Beim Vergleich mit Meie s ist an unserer Form besonders die nicht eiförmige, sondern nach hinten verbreiterte Hirn­kapselform, massiver Mastoidfortsatz , bzw. dessen auffallend steil nach unten und aussen,dagegen aber weit nicht so stark nach vorne geneigte Lage, dazu noch der Umstand, dass seine stumpfe Spitze den Gehörgang nicht wie bei Meie s , auch von unten abgrenzt, sondern nur hinten flankiert, hervorgehoben werden. Allerdings sind alle diese Unterschiede genug be­trächtlich, um die Karpatenform aus der Gattung Meie s auszu­schliessen. Ist aber dieser Meline tatsächlich nicht bei Meie s un­terzubringen, so kommt erst der Gedanke, ob nicht ein Arcto­ny x vorliegen könnte. Schon ein oberflächlicher Blick auf den Schädel dieser ostasiatischer Gattimg kann uns aber überzeugen, dase wir hier vergebens nach verwandtschaftli­chen Beziehungen suchen: Arctony x ist mit abgerundet-ver­breiterten Hinterhaupt, grundsätzlich abweichender Form der Bullae, usw. in dieser Hinsicht nicht weiter zu berücksich­tigen. So bleibt uns nichts weiter übrig, als die Paramele s­Arctomeles-Gruppe in Betracht zu nehmen. Was uns dabei vor­erst auffallen muss, das sind die auffallend ähnlichen all­Kachdem die fast gleichzeitig von Odessa, bzw. Wçze be­schriebenen oberpliozänen Formen Parameles feru s ROSHTSHIN 1950 /3/ und Arctomeles pliocaenicu s STACH 1951 /4/ die­selbe Gattung vertreten, müssen sie weiterhin unter ersterem Namen registriert werden.

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