O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 2/1-2. (Budapest, 1960)

Kretzoi, M.: Ein neuer Meline aus dem Jungpleistozän des Karpaten-Gebietes 299-305. o.

gemeinen Proportionen, die nach hinten verbreiterte, mehr abgerundet-dreieckige als eiförmige Form der Hirnkapsel, das verbreiterte Oooiput, die kräftigen, stark nach aussen-unten - statt nach vorne - gerichteten Mastoidalfortsätze , usw. sind alles Merkmale, in denen sich unsere Form ebenso ver­hält, bzw. von Meie s in selbem Mass abweicht. Doch wäre trotz diesen übereihstimmungen verfrüht, die jungpleistozäne Karpatenform ohne weiteres mit der jüngst­pliozänen Parame les-Gruppe zu identifizieren, bevor dies durch Kenntnis des Gebisses bestätigt wäre. Aber ebenso ver­früht wäre es, für unsere Form eine besondere höhere Gruppe aufzustellen. So scheint es am gangbarsten zu sein,wenn wir die - zweifelsohne neue - Art mit Fragezeichen zu Parageles stellen, bis sich an der Hand glücklicherer Funde feststel­len läset, ob sie wirklich das überlebende Endglied dieser interessanten Mellnen-Gattung darstellt, oder anderswohin gehört . Bemerkung: Während über 30 Jahre ist es Verf. zwei­dreimal vorgekommen, dass Melinen-Prämolaren nicht ganz mit solchen von Meies mele e übereinstimmten, besonders was die merkwürdige zugespitzt-hochkronige Gestalt dieser Zähne an­belangt. Es ist leicht möglich, dass es sich hier um Zähne dieser neuen Form handelte. Nach der Bekanntgabe der neuen Karpaten-Me linen ist es zu hoffen, dass eventuel beiseite gelegte „aberrante Mele s­Reste" als zu dieser Form gehörig erkannt und zur Ergänzung der hier gegebenen - allerdings noch lückenhaften - Be­schreibung bald bekannt gegeben werden.

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