O. G. Dely szerk.: Vertebrata Hungarica 2/1-2. (Budapest, 1960)

Jánossy, D.: Steinadler (Aquila chysaetos L.) und Bartgeir (Gypaetus barbatus L.) aus dem Pleistozän Ungarns 133-136. o.

chrysatftoa 27 mm, A. hellaca 27 mm, Haliaeetus albicllla 23­24 mm, Gypagtua barbatua 20 mm und Gypa fulvua 22 mm. Die grösste Länge der foaailen Knochens ist cca. 32 mm /Ende ab­gebrochen/. Dasselbe Mass ist bei einem mittelstarken Exemplar von A. chryaaëtoa 32 mm. bei einem starken Weibchen von A. Heliaca 27 mm, bei Hallaeetus 28-31 mm, bei Gyps 29 mm und bei Gypaötus 23 mm. Am distalen Höcker her Inserti­on8fläche des Facies flexoris digiti befindet sich eine gut ausgeprägte Längsrippe und die Foramina nutrlcia sind an­nähernd symmetrisch ausgebildet. Alle diese Charakterzüge, die angegebenen Indices und Masse, sowie das Gesamtbild spricht eindeutig für die artliche Zugehörigkeit des Kno­chens. Das Stück wurde übrigens in der Monographie der Fels­nische Pilisszántó /KORMOS-LAMBRECHT , 1915, Abb. 61/ in Sei­tenansicht abgebildet, so dass eine Illustration an dieser Stelle überflüssig zu sein scheint. Diese Kralle des Steinadlers ist der erste Nachwels des einstigen Vorkommens dieser Art im Pleistozän Ungarns. Die Tatsache, dass dieser Vogel übrigens in Europa im oberen Pleistozän keine Rarität war, beweisen jene dreissig Fund­stellen,die LAMBRECHT aufzählt /1933/, ebenso wie das fossi­le Vorkommen in der Krim-Halbinsel /GR0M0W, 1948/. Das andere Stück - ebenfalls eine Kralle - wurde von KADld im Jahre 1941 im ÖTyveskóer Fuchsloch /Bükk-Gebirge , Nordungarn/ aua einer typischen „mittel-Würm" Schicht ausge­graben, - ohne archäologische Funde.Diesen Fund konnte MOTTL seinerzeit in Ermangelung eines ausreichenden Vergleichsma­teriales nicht genau bestimmen, sie erwähnt ihn aber unter der Bezeichnung „Kralle einer grossen Adlerart • /KADld-MOTTL , 1944,p. 64, im ungarischen Text/. Da8 Fingerglied ist eine linke Phalanx 2. digiti 1 von Gypaötus barbatus /L./. Diese Kralle gleicht anatomisch mit demselben Reet des Bartgeiers aus der Subalyuk-Höhle . Da in der erwähnten Arbeit über die Vogelreate von Subalyuk die Artmerkmale dieser Kralle von Gypagtua eingehend analysiert wurde /JÁN0SSY, 1960/, soll an

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