Radó Dezső: Parks und Wälder - Unser Budapest (Budapest, 1992)

Die Budaer Berge von der Seite des Hármashatár-Berges Seidelbast, die bittere Kreuzblume, der Mutterkornpilz, das Heideried, und an feuchteren Orten die kleine Mondraute. Die zwei felsigen, steilen Berggrate und zwei größe­ren Täler der nördlichen Seite von Nagyszénás sind Naturschutzgebiete. Die wertvollste Pflanze von Nagy­szénás ist der Schwingel aus dem Eiszeitalter. Sie kommt an anderen Orten sehr selten, aber hier in großer Men­ge vor. Kuriosen sind noch das buntfarbige Reitgras und der graue Dingel, die in der Tatra heimisch sind. Hier gibt es auch den aus dem Eiszeitalter erhalten gebliebenen ungarischen Bergfenchel, der die Wärme liebt. Cinter den felsigen nördlichen Berggraten findet man flaumige Eichen, Fraxinus ornus und gemischte Bu­chen, hier wächst auch die im Budaer Gebirge heimi­sche Pflanzensorte die Budaer Eberesche. 46

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