Várnagy Zoltán: Stadtverkehr - Unser Budapest (Budapest, 1994)
im gleichen Jahr setzte auch die Donaudampfschiffahrt Gesellschaft eine Linie in Betrieb, die ihrer niedrigen Preise wegen János Girczy aus dem Geschäft drängte. 1846 hatte diese Überfahrtslinie schon 479 574 Passagiere. Bis zur Jahrhundertwende stieg der Verkehr ständig an, und es gab richtige Überfahrtsschiffe an sieben Orten: 1. Bomba tér-Árpád utca 2. Budaer Brückenkopf der Kettenbrücke-Vigadó tér 3. Bomba tér-Vigadó tér 4. Tabán-Vigadó tér 5. Budaer Brückenkopf der Kettenbrücke-Eskü (Március 15.) tér 6. Rudas Bad-Eskü tér 7. Sáros (Gellért) Bad-Fővám tér 1871 erhielt neben der Donaudampfschiffahrt Gesellschaft auch die von István Türr und seinen Partnern gegründete Budapester Schraubendampfer Überfahrt und Schiffahrt AG Erlaubnis zur Überfahrt. Sie betrieben Schraubendampfer, die kleiner waren als die Flügelraddampfer und etwa hundert bis hundertfünfzig Passagiere befördern konnten. 1899 sprechen erstere von 663 Tausend Fahrgästen, im Jahr der Millenniumsausstellung waren es jedoch 1,8 Millionen. Die zweite Gesellschaft konnte viel eindrucksvollere Zahlen vorweisen, 1899 waren es 2,5 Millionen Fahrgäste. Der Fahrpreis betrug in der ersten Klasse 14, in der zweiten 10 Fillér, 1903 entschied sich letztere Gesellschaft jedoch, der Verluste des vorhergehenden Jahres wegen, zu einer Preissenkung. Die Senkung von 40% hatte eine Zunahme der Fahrgäste um 41% zur Folge. 1905 wurde das Tarifsystem noch weiter entwickelt und das ümsteigen auf die Straßenbahn wurde eingeführt. Linienfahrt auf der Donau 42