Várnagy Zoltán: Stadtverkehr - Unser Budapest (Budapest, 1994)

Eine besondere Anziehüng der Stadt bildet die Kindereisenbahn. Sie würde zwischen i948-50 gebaut, 1950 als Pioniereisenbahn eröffnet. Kleine Pioniere, güte Schüler zwischen 10-15 Jahren machten hier Dienst, natürlich ünter der Aufsicht erwachsener Eisenbahner. man zu elektrisch betriebenen Bahnen über. Die heutigen Züge kaufte das Budapester Verkehrsunternehmen bei der Renovierung im Jahre 1973 von der österreichischen Firma SPG BBC. Die ursprüngliche Länge der Zahnradbahn betrug 2883 m, die stärkste Steigung der Bahn 10,25%. Die erste Erlaubnisur­kunde betont extra, daj3 bei Eisbildung auf den Schienen die Züge nicht fahren dürfen. Die Giebelwände des Városmajor Stationsgebäudes zierte die Aufschrift „Svábhegyi vaspálya“ und ein Fresko mit einer Weinlese-Szene. An der Front stand auf Lateinisch: Per ardua ad astra - über das Steile zu den Sternen. Das Gebäude steht auch heute noch und verdiente unter Denkmalschutz gestellt zu werden. Mit auch heute noch als modern bezeichenbaren Methoden wurden im vorigen Jahrhundert Baumaterialien, Kohle, Möbel und Lebensmittel auf Planwagen heraufbefördert: die Wagen fuhren mitsamt den Pferden auf die dafür hergerichteten Plateauwagen der Bahn, wurden den Berg hinauf befördert und fuhren oben dann von der Bahn hinunter. So ähnlich werden heute Lastwagen mit der Bahn durch ganz Europa befördert. 23

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