Várnagy Zoltán: Stadtverkehr - Unser Budapest (Budapest, 1994)

Die renovierte Gleitbahn Die Gleitbahn auf die Burg Die Gleitbahn auf die Burg wurde - 40 Jahre nach ihrer Zerstörung - in ihrer originalen Form wieder aufgebaut. Auf der nach einer Idee von Ödön Széchenyi gebauten, 1870 eröffneten Budaer Bergbahn fahren zwei in drei Stufen ange­ordnete Wagen hintereinander; bringt der eine die Fahrgäste hinauf, so befördert der andere Fahrgäste gerade hinunter. Auf dem 30%igen, 98 m langen Abhang beträgt die Fahrzeit 1 Minute. Ursprünglich wurden die Wagen mit einem von einer Dampfmaschine betriebenen Zugseil bewegt, heute wird die Seilbahn jedoch elektrisch betrieben. In den Jahren nach der Eröffnung beförderte die Gleitbahn fast eine halbe Million Fahrgäste, 1992 betrug die Anzahl 638 Tausend. Die Lokalbahn Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts wuchs der Verkehr nicht nur innerhalb der Stadt, sondern auch in die Vororte von Budapest. Auf die Märkte der Großstadt lieferte man das Gemüse, Obst, Eier und Geflügel meist mit dem Schiff, dem Zug oder mit Fuhrwerken. Doch schon 1887, im selben Jahr mit der ersten Elektrischen, inaugurierte man die erste Vorort­bahn zwischen dem Öffentlichen Schlachthof und Soroksár. 1888 eröffnete man die Linie Kerepesi üt-Cinkota, dann dieje­nige Filatori-gät-Szentendre. In diese Richtungen können wir 24

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