Matits Ferenc: Protestantische Kirchen - Unser Budapest (Budapest, 2003)

■ Die Haupthaióade der Kirche 1931 benützt wurde. Aus Nachforschungen des László Pusztai, der über die Baugeschichte der Kirche geschrieben hat, geht hervor, daß der Architekt Endre Szántay (1869—1942), der sich in Csillaghegy niedergelassen hatte und auch Kirchenvorsteher war, 1926 die ersten Pläne für die neue Kirche anders konzipierte als die verwirklichte Kirche dann innen und außen aussah. 1931 gewann der seit 35 Jahren im Dienste der Hauptstadt stehende Szántay, der am Bau zahlreicher Mietshäuser, Schulen, Bäder usw. mitgearbeitet hatte, das Ausschreiben und widmete das letzte Jahrzehnt seines Wirkens dem Bau dieser Kirche. Das betonte Element der westlichen Hauptfassade der Kirche mit dem Grundriß eines griechischen Kreuzes ist der Glockenturm, der der Form des mittelalterlichen Campanile folgt, nach oben hin schmäler wird und in einer Krönung endet. Zum Kirchenportal des Turmes mit Tympanon führen mehrere Stufen, rechts davon werden die Fenster des Eingangs zum Gemeindesaal im Souterrain sichtbar. Die nach allen vier Himmelsrichtungen führenden, drei­56

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