Szablyár Péter: Schritt für Schritt - Unser Budapest (Budapest, 2010)
Zwischen 1871-75 erlebte der Bau der zweigeschoßigen Stützmauer einen neuen Anlauf. Damals entstand der Budaer Abschnitt zwischen der Margaretenbrücke und dem Pálffy (heute Bem József) tér, außerdem zwischen der Vitéz utca und Fátyol utca, sowie der Pester Abschnitt zwischen der Margaretenbrücke—Zoltán utca, bzw. Petőfi tér-Fővám tér, zusammengenommen 3 Kilometer lang. In jener Zeit entstand auch der vertikale obere und der gestufte untere Kai in Buda zwischen Pálffy tér-Vitéz utca, Fátyol utca-Rudas Bad sowie in Pest zwischen Balaton utca und dem Parlament. Zur Bedienung der öffentlichen Lagerhäuser wurde zwischen 1879-81 ein vertikales Hochufer (ohne Treppen) zwischen Fővám tér und Boráros tér gebaut, welches später bis zur südlichen Eisenbahnbrücke verlängert wurde. 1899 war dann der senkrechte Kai mit Treppen zwischen Rudas Bad und der Franz-Josephs-Brücke (heute Freiheitsbrücke) fertig. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Uferbauarbeiten fortgesetzt und zwar auf dem Gebiet zwischen der südlichen Eisenbahnbrücke, der Ár- pádbrücke, bzw. zwischen Dráva utca und dem Rákos Bach. ■ Donaukai-Memen to 38