Boros Géza: Statuenpark - Unser Budapest (Budapest, 2002)
händen liegt, die sie sorgsam beschützen, als Zelt bedecken, sich gleichzeitig aber auch freigebig öffnen" (Attila Tasnádi, Biograph des Künstler). Die Kugel war ursprünglich aus Kunststoff, wegen Beschädigung mußte man sie jedoch 1982 gegen eine aus rotem Granit eintauschen. Den Basaltsockel zierten Reliefs aus Eisen, die Kopien nach Plakaten waren, welche „die gesellschaftlichen und politischen Errungenschaften der vergangenen drei Jahrzehnte symbolisierten" — den Neuaufbau, die Bodenaufteilung, die Verstaatlichung usw. ln kurzer Zeit waren diese jedoch verschwunden. Die einstige Promenade der Arbeiterbewegung flankieren heute vergessene und verfallene Denkmalruinen. Auch das Werk von István Kiss, welches sich nun im Statuenpark befindet, ist in keinem sehr guten Zustand: die Hände sind voller leichenfleckenartigen Rostflecken, und wenn es nicht bald restauriert wird, geht es ganz zugrunde. ■ Agamemnon Makrisz: Denkmal der ungarischen Kämpfer der internationalen Brigade in Spanien. 1970 42