Szablyár Péter: Turmhoch - Unser Budapest (Budapest, 2007)

SCHORNSTEINE Der Rauchfang der Hauptstädtischen Müll verwertungswerke XV. Mélyfúró utca 10-12 An eine Müllverbrennungsanlage dachte man in Budapest schon 1894; 1904 hatte man dann dafür auch den entsprechenden Platz im Stadtmayerhof auf dem Ge­lände zwischen Városmajor utca-Diósárok-Klotild Armenhaus gefunden. Dieses Werk hätte in 12 Öfen und 6 Kesseln täglich 60 Tonnen Müll verbrannt und jähr­lich dabei 260 Megawattstunden Strom erzeugt sowie 120 Tonnen Metall gewon­nen. Die Rauchgase wären durch einen 35 m hohen Rauchfang entwichen. Die Be­wohner der Gegend und das nahegelegende Szent János Krankenhaus waren davon gar nicht begeistert, deshalb fiel die Wahl später auf Óbuda, bzw. die Gegend an der Gyáli út. Diese Verbrennungsanlage wurde jedoch nie gebaut. In den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde die Errichtung einer Ver­55

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