Szablyár Péter: Turmhoch - Unser Budapest (Budapest, 2007)
■ Turm der Müllver- wertun$sanla$e brennungsanlage dann unaufschiebbar. Die Ifjú Gárda (vorher und heute wieder Sándor Károlyi út) im XV. Bezirk, am Nordrand der Hauptstadt wurde dafür ausgewählt. Für die jährliche Verbrennung von 350 Tausend Tonnen Müll plante man eine Heizkesseleinheit mit vier Rosten, die aus der Tschechoslowakei geliefert wurde. Neben den jährlichen 136 Tausend Megawattstunden Strom produzierte das Werk auch Dampf für Heizungszwecke und man rechnete mit der Gewinnung von 10-13 Tonnen Metall. Für den 120 m hohen Schornstein entwarf man moderne (elektrostatische) Staubfilter. 1981 begann die Verbrennungsanlage zu arbeiten, doch bald stellte sich heraus, daß das Werk modernisiert werden mußte. Die zwischen 2002-05 erfolgten Arbeiten steigerten die Kapazität des Werkes auf 420 Tausend Tonnen, das sind 65-70 % des hauptstädtischen Mülls. Die Zusammensetzung der durch den Schornstein entweichenden Rauchgase entspricht Dank der modernen Trennungseinrichtungen den strengsten Umweltvorschriften. 56